Alma - Ein Telegramm aus Schwanstein

Geschrieben von Marcus Tullius Cicero

Orlando war nicht da, abgereist zu seinem Dienstherrn Sultan Mehmed der Prächtige, um ihm Bericht zu geben über all die Begebenheiten der letzten Zeit. Auch über das, was in Nihon geschehen war, über die Ereignisse in Jahoon, auf der Reise nach Vena und den Angriff der Lebkuchenbäckerin.

Nur von den Spiegeln wusste er nichts.

Fuchs war viele Stunden am Tag allein, nur Hideo schaute oft zu ihr, unterhielt sich mit ihr und machte die Zeit des Wartens auf Jacob erträglicher. Jacob verbrachte viele Stunden in den Archiven des Kaiserlichen Palastes und auch in den Sammlungen Kami’ens. Nur hatte er nicht sehr viel mehr herausgefunden als Robert Dunbar, der sich zur Zeit in Tasmanien aufhielt. Es blieben ihm nur seine sehr unerfreuliche Begegnung mit Spieler und die Gewissheit, dass sich mit dem Tod der Dunklen Fee die Gefängnisse der Erlelfen geöffnet hatten und die, welche fliehen konnten, zurück waren.

All das half nicht, die Wunden der Füchsin, durch dunklen Zauber geschlagen, schneller heilen zu lassen. Selbst die Bemühungen der Ärzte Kami’ens, die viele Heilmethoden kannten, von denen die Menschenärzte kaum etwas wussten, brachten keine schnellere Heilung. Jacob sah Fuchs Schmerzen und ihre Angst um das Kind in ihr – auch wenn diese Angst wohl unbegründet war – und grübelte verzweifelt nach einer Lösung.

Und da dachte er an Alma.

Sie heilte die Menschen und Tiere um Schwanstein mit den Mitteln der Menschenärzte und mit den Mitteln der Natur, aber auch mit den Mitteln der Zauberei. Denn sie war eine Hexe, allerdings eine Hexe der Hellen Seite der Geschöpfe mit besonderen Fähigkeiten.

Eigentlich wäre es ganz einfach, Alma um Hilfe zu bitten – wenn da nicht der Spiegel wäre!

Und Nerron, der diesen Spiegel finden wollte, koste es was es wolle!

Und Kami’en.

Seit Jacob von der Kenntnis Almas von dem Spiegel wusste, wagte er nicht mehr, ihr zu schreiben. Sicher wusste die Geheimpolizei des Königs der Goyl von ihrer Existenz und ihrer Bekanntschaft; Jacob wollte trotzdem alles vermeiden, was Alma gefährden konnte. Und deshalb war eine Reise Jacobs nach Schwanstein keine Reise an einen anderen Ort, sondern eine Herausforderung.

„Lass es! Bitte!“ war die erschrockene Reaktion von Fuchs als er ihr von dieser Idee erzählte. „Du kannst nicht nach Schwanstein fahren! Kami’ens Spione werden dir bei jedem Schritt, den du tust, an den Fersen hängen. Du hast selbst von deinem Gefühl gesprochen, dass Kami’en dir deine Geschichte nicht geglaubt hat. Und dass der Bastard seine Ehre an diesen Spiegel gehängt hat, weißt du.“

Jacob reagierte nicht. So wie es seine Art war, Entscheidungen zu treffen, einfach zu tun, was er für richtig und notwendig hielt. Und alles, was Fuchs auf seinem Gesicht sah, war die Entschlossenheit, diesen Versuch zu wagen. Und sie wusste, dass sie Jacob nicht hindern konnte, diesen Weg zu gehen.

„Wie willst du den Spionen Kami’ens aus dem Weg gehen? Wie willst du verhindern, dass dir der Bastard folgt?“

„Ich weiß es noch nicht!“ war Jacobs Antwort. „Ich werde einen Weg finden; bitte frage nicht – noch nicht – welchen. Aber ich will, dass du gesund wirst! Nicht allein um unseres Auftrags Willen, sondern wegen unserem Kind. Dass wir auch den Auftrag Kami’ens und der Dunklen erfüllen müssen, weißt du genau so gut wie ich. Sonst haben wir wahrscheinlich nie Frieden. Wissen wir, ob die Kraniche Toshirós Spieler wirklich getötet oder so verletzt haben, dass er eine lange Zeit keinen Schaden anrichten kann? Wissen wir, ob die Kraniche die Lebkuchenbäckerin getötet haben? Sie ist schon einmal wieder auferstanden, hat durch Spielers Zauberei einen neuen Körper und neues Leben bekommen!“ Jacob ging unruhig und hastig im Zimmer herum. „Wir müssen Apaullo finden. Wir müssen alles tun, um der Dunklen zu neuem Leben zu verhelfen.“ Fuchs seufzte und sagte leise, mit verhaltener Resignation in der Stimme: „Ich kann dich nicht halten. So lange waren unsere Wege nur nebeneinander; nun haben wir Verantwortung für unser Kind, das in mir wächst. Unser Kind! Wenn du doch ein Wenig daran denken würdest!“ Jacob beugte sich zu ihr und nahm sie ganz vorsichtig in die Arme. „Ich weiß. Und ich denke die ganze Zeit über kaum etwas Anderes nach. Aber was soll werden, wenn Spieler wiederkommt? Dein Kind – unser Kind – darf niemals in seinem Silberpalast enden! Lass mich bitte dafür sorgen.“  „Jacob, wir sind Zwei. Und du denkst schon wieder nur in deiner Welt! Doch die Aufgabe, die dir und uns durch Kochany von der Dunklen Fee übertragen wurde, können nur wir zwei gemeinsam erfüllen. Und das weißt du genau so gut wie ich“

Ja – es war eine schwere Aufgabe. Und sie war nicht zu erfüllen, solange Fuchs noch so krank war.

Finde Apaullo und die, die Wachs zum Atmen bringt.“

Jacob war immer Wege gegangen, die irgendwie aus ihm heraus sich ergaben, aus den Aufgaben, die er übernommen hatte. Und jetzt waren die Wege so verschlungen und schwer zu gehen, dass er eine große Angst in sich spürte.  Wenn er nur mit Orlando reden könnte – auch wenn es ihm schwer fiele. Aber vielleicht hätte der Gänserich einen Ausweg, den der Mensch Jacob nicht findet.

Er musste nach Schwanstein. Er musste zu Alma! Sie hatte ihn schon so viele Male gerettet; sie wüsste gewiss einen Weg, Fuchs zu heilen.

„Fuchs, ich weiß, dass du einen Weg kennst, Orlando zu erreichen. Verzeih, aber ich weiß es einfach! Lass ihn hier her kommen. Vielleicht kann er uns helfen.“ „Welchen Weg soll ich kennen?“ „Ich habe die Feder gesehen; und selbst wenn ich nicht die Fähigkeiten einer Füchsin habe – diese Feder ist die Verbindung zwischen dir und Orlando. Nein, ich bin nicht eifersüchtig! Aber vielleicht weiß er einen Weg, den wir nicht sehen.“ „Jacob, weißt du, wie schwer es ist, wenn man zwei Menschen im Herzen trägt? Du bist der Vater unseres Kindes, und ich liebe dich ohne Kompromisse. Aber Orlando ist der Mensch, der in meiner ganz großen Einsamkeit bei mir war. Und es ist schwer, ihn immer wieder unsere Schwierigkeiten lösen zu lassen.“

Ein Diener der Botschaft klopfte an die Tür. Als Jacob öffnete, reichte dieser ihm ein Telegramm.

Ein ungewöhnlicher Helfer

Er saß mit Alma im Zu nach Vena. Sie hatte lange gezögert, Wenzel im „Menschenfresser“ zu besuchen und ihn nach Chanute und Solvain zu fragen. Als er ihr von der Reise nach Kamchatka erzählte, wurde sie so ungehalten, dass sie einen Fluch losließ. Und zwar einen Fluch von der Sorte, die Monsieur Solvain Caleb Flower zu seinem Markenzeichen gemacht hat. Oh – er wäre wohl recht stolz gewesen, denn es war ein Fluch der Art, die einem eine pompöse Hinrichtung einbringen konnte, wenn man damit nur einen Postboten bedachte. Und durch Wenzel erfuhr sie von dem Überfall auf Fuchs. Es war nur eine unbedeutende Nachricht im Schwansteinschen Botenblatt, fast nur eine Vermutung über eine eigentümliche Erscheinung mit großen brennenden Vögeln auf einem Friedhof in Vena. Alma jedoch wusste sofort, dass dieses Ereignis mit Fuchs und Jacob zusammenhing.

Woher?

Es war eine Angst in ihr um Fuchs,die sie sich nicht erklären konnte. Und nun diese kleine, wenige Zeilen lange Nachricht. Sie hatte Angst und sie wusste, die Füchsin traute eigentlich nur ihr und Jacob. Und deshalb war der Entschluss, nach Vena zu reisen nicht gar schwer gefallen. Zumal ein sehr guter Freund sich anbot, mit ihr zu reisen.

Sie hatten sich kennengelernt, als er vor vielen Jahren in der Nähe Schwansteins einer Kinderfresserin das Handwerk legte. Nun – die Aktion brachte ihm ein paar Schnabelhiebe einer der Hexenkrähen ein. Und einen Besuch bei Alma Spitzweg. Sie versorgte die sehr schmerzhafte, tiefe und heftig blutende Wunde mit einer Salbe aus den Kräutern vom alten Schwansteinschen Schlossgarten. Jetzt sprachen sie auch über diesen Überfall in Vena auf eine junge Frau am Grabmal eines verflossenen Mitglieds der alten Kaiserfamilie.

Ignatus bekräftigte Almas Entschluss, die Reise anzutreten, um helfen zu können.

„Ignatus, Ihr seid so viel umher gekommen; darf ich Euch bitten, mein Begleiter zu sein? Mir ist nicht ganz geheuer. Es ist schließlich eine Reise in eine sehr verrückte und gefährliche Weltgegend. Ihr werdet sicher von der Entführung des Prinzen Kochany durch ein Komplott Amaliens von Austrien und ihrer Mutter erfahren haben, die vor zwei Jahren geschehen ist. Seither sind die Vorkehrungen in Vena um ein Vielfaches verstärkt worden.

Ignatus war sofort einverstanden, auch wenn er die „Eisernen Rösser mit ihren feurigen Mäulern“ nicht wirklich mochte. Sie stanken und verpesteten mit ihrem Qualm und Ruß die Welt, die er liebte. Aber Alma eine wahrscheinlich gefährliche Reise allein antreten zu lassen, behagte ihm nicht.

Es war eine aufregende Fahrt nach Vena. Schon die Erscheinung Semmlingers erregte die Aufmerksamkeit des Personals am Bahnhof in Schwanstein. Der Beamte welcher die Fahrkarten verkaufte, wollte diesen großen, verwahrlost aussehenden Mann nicht auf den Bahnsteig lassen.

Doch Ignatus bezahlte mit gutem Silber und nicht mit diesen Händen voller kleiner Kupfermünzen, die hier sonst über den Tresen gingen.

Und er war in Begleitung einer wohl bekannten Hexe, denen viele Menschen und Tiere in und um Schwanstein vieles Gutes zu verdanken hatten.

Also saßen sie nun im Zug, ignorierten die ängstlichen oder auch neugierigen Blicke der Mitreisenden und sprachen leise über die Aufgaben, die sie erwartete. Auch wenn ein Gespräch in einem zitternden und ratternden Eisenbahnwagen recht schwierig waren.

Alma konnte ein recht einfaches aber ausreichendes Lothringisch und für Ignatus war sie eine seiner Muttersprachen, mit denen er aufgewachsen war. Und es war kaum anzunehmen, dass die Handwerker und Bauern in dem Waggon dritter Klasse sie verstanden. Außerdem benutzten sie einen Dialekt, der mehr im Helvetischen als im Lothringischen üblich war.

Für die gut hundert Meilen brauchte der Zug fast acht Stunden, in denen sie alles hin und her durchdachten, was ihnen in der nächsten Zeit unterkommen könnte. Dass die Goyl durch die immer wieder vorkommenden Attacken und Überfälle sehr vorsichtig waren, sahen sie an den Kontrollen auf den Bahnhöfen und selbst im Zug, je näher sie Vena kamen. Ignatus Semmlinger hatte einen Pass, der ihn als austrischen Bürger auswies und von einem bedeutenden weit im Westen Austriens, an der Grenze Helvetiens lebenden Fürsten gezeichnet und mit einem mächtigen Wappen gesiegelt war. Offensichtlich war er ein wohl gelittener treuer Untertan der neuen Herrscher, denn das Siegel sicherte selbst Alma eine, wenn auch nicht wohlwollende, so doch unaufdringliche Behandlung zu. Auch die allerlei Kräuter, Salben und Tinkturen in ihren Taschen erklärte Ignatus so einleuchtend, dass die Goyl sie unbehelligt ließen.

Alma allerdings wunderte sich immer mehr über die Art ihres Reisebegleiter, den sie so noch nie kennen gelernt hatte. Und sie nahm sich vor, das möglichst schnell herauszufinden. Denn sie hatte gemerkt, dass die Soldaten, die sie kontrollierten, stets sehr eigenartige wie abwesend wirkende Gesichter zeigten, wenn Ignatus mit ihnen sprach.

Ignatus Semmlinger war aber auch eine eindrucksvolle Person: Mindestens eine Kopf größer als gewöhnliche Menschen, breit in den Schultern und eine Gestalt voller Kraft. Sein Bart war mehr als eine Elle lang und endete in drei sauber geflochtenen Zöpfen. Allerdings war er auch eine reichlich abgerissene Erscheinung. Er trug eine Soutane, welche aussah, als hätte er sie im Lumpensack eines Klosters gefunden; seine Stiefel hatten wahrscheinlich schon viele hundert Meilen auf allen möglichen Straßen und Wegen gesehen; der Gang war der eines Menschen, welcher aussah, als wäre er stets nur mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt.

Doch seine Augen waren lebendig, klar und flink. Ihnen entging nicht die kleinste Bewegung in seiner Umgebung.

Alma hatte Jacob ein Telegramm geschickt, das von einem Boten des Hotels, in denen Fuchs und Jacob sonst immer wohnten, in die suleimanische Botschaft gebracht worden war. Und so erwartete er Alma im großen Bahnhof in Vena. Ignatus raunte Alma zu, dass er etwas später aussteigen würde, um sich unauffällig umzusehen.

Und er hatte recht mit seinem Misstrauen!

Jacob begrüßte Alma so herzlich, wie ein Junge seine Mutter begrüßt nach einer langen Zeit, in der sie sich nicht mehr gesehen hatten.

Als sie beide den Bahnhof verlassen wollten, löste sich aus einer dunklen Ecke eine Goylpatrouille und stellte sich ihnen in den Weg. Leutnant Nesser bedeutete ihnen wortlos, ihnen zu folgen und führte sie in eine kleinen dunklen Raum in der Ecke des Bahnhofs. „Alma Spitzweg, nehme ich an? Bitte verzeiht diese Dunkelheit hier. Sie schont meine Augen. Mein König wünscht Euch zu sprechen und ich habe den Befehl, Euch zu ihm zu bringen.“ Sie wandte sich zu Jacob: „Reckless, du gehst am besten ganz unauffällig zurück in die Botschaft. Und mach dir keine Sorgen um Madame Spitzweg. Sie wird schon bald ihre Aufgabe übernehmen können. Sie sah fragend die Soldaten an, die mit im Raum standen. „Ihr hattet einen illustren Begleiter, Madame. Er scheint Euch irgendwie abhanden gekommen zu sein. Wisst Ihr, was ihn so spurlos verschwinden ließ?“ „Madame…“ „Ich bin nicht Madame! Ich bin Leutnant Nesser!“ „Verzeiht, Leutnant, doch sagt mir bitte, was das alles soll? Ich möchte nichts weiter, als Mademoiselle Auger zu helfen wegen ihrer Krankheit. Ich brauche Euch wohl kaum zu sagen, dass wir uns schon sehr lange kennen.“

Nesser runzelte die Brauen und ihr Blick wurde eisig. „Je schneller Ihr mitkommt, um so eher seit Ihr wieder bei Eurer Patientin!“ Ein Wink Nessers und die Soldaten führten Alma sehr bestimmt auf den Platz vor dem Bahnhof, wo ein Automobil wartete. Dort drängten sie Alma hinein und fuhren mit großer Geschwindigkeit los.

Jacob stand erstarrt mit zornrotem Gesicht und geballten Fäusten; doch er wusste auch, dass er keine Chance hatte Alma zu helfen. Er konnte nur hoffen, dass Kami’en den Auftrag den er ihnen gegeben hatte, nicht vergaß.

Als Jacob langsam aus seiner Erstarrung erwachte, gewahrte er einen Mann neben sich, der ihn um mehr als Haupteslänge überragte. Seine Erscheinung ließ Jacob erschrocken einen Schritt zur Seite machen. „Keine Angst, Mr. Reckless“, sprach er ihn in reinstem Albisch an. „Ich muss Euch nur bitten, still zu sein und uns keine Neugierigen auf den Hals zu hetzen. Noch hat Leutnant Nesser sich meiner nicht wieder erinnert; und das sollten wir nutzen, zu verschwinden. Mein Name ist Ignatus Semmlinger und ich bin ein sehr guter Freund Almas. Sie bat mich, sie zu begleiten auf dieser Reise. Außerdem kann ich gewiss behilflich sein. Nur müssen wir erst einmal so schnell wie möglich zur suleimanischen Botschaft kommen. Doch jetzt schnell hinaus! Ihr habt gewiss eine Kutsche warten lassen?“

Jacob war so perplex, dass er einfach tat, was dieser Fremde sagte.

Er hätte auch nicht anders gekonnt…

Die Kutsche wartete noch vor dem Bahnhof. Der Kutscher schaute sehr skeptisch ob dieses illustren Begleiters, als Jacob mit dem Fremden aus dem Bahnhof trat, ihn in die Kutsche steigen ließ und befahl loszufahren. Und so kamen sie nach einer guten halben Stunde zur Botschaft des Suleimanischen Reiches.

Die Sorgen, welche sich Jacob darüber machte, wie er den Mann wohl in die Botschaft bringen sollte, erübrigten sich sehr schnell. Als sie am Tor ausstiegen und den Kutscher bezahlt hatten, öffnete der Wachposten wortlos das Tor und ließ sie mit einer Verbeugung in die Botschaft.

Langsam wurde Jacob der Mensch neben ihm immer unheimlicher. „Nicht jetzt, Mr. Reckless! Wenn wir bei Eurer Füchsin sind, wird sich alles klären. Und noch eines: Ich bin kein Erlelf!“ Er zeigte Jacob seine Händen. „Alma hätte einen derartigen Betrug gewiss sofort bemerkt. Dazu kennt sie mich schon zu lange und zu gut. Außerdem habt Ihr einen Beschützer, der mich vernichten würde, wie er es schon einmal getan hat – oder versuchte…“ Die letzten beiden Worte sprach er sehr leise und nachdenklich.

In Jacobs Kopf drehte sich alles. Er wusste nur noch, dass er Hideo davon abhalten musste, diesen Mann ebenso zu begrüßen wie ihn, als er von Kami’en freigelassen wurde.

Er klopfte an die Tür, hinter der Fuchs lag und sehnsüchtig auf seine Rückkehr vom Bahnhof und auf Alma wartete.

Zu dieser Geschichte gibt es 2 Kommentare

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Marcus Tullius Cicero – 9. November 2023

Liebe Fuchspfote, danke für Deine Worte. Es ist schon die zweite Geschichte von mir; die erste war "Die Festung in der Wüste" — und die dritte Episode aus dem Reich der Spiegel liegt schon bei Cornelia Funke. Mal sehen, wann sie erscheint... Matthias Lohse

Fuchspfote – 17. Oktober 2023

Eine super Geschichte, ich hoffe wirklich, dass Sie eine Fortsetzung schreiben! Lg Fuchspfote