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Frage 1 von 7

"Mele Kalikimaka ame Hauoli Makahiki Hou!" Das ist...

ZULU

Man könnte es zwar auch für eine afrikanische Sprache halten, aber im Süden Afrikas, wo die Zulu leben und wo Zulu auch gesprochen wird, heißt es um die Weihnachtszeit "Sinifesela Ukhisimusi Omuhle Nonyaka Omusha Onempumelelo"

GRÖNLÄNDISCH

Falsch. Auf der größten Insel der Erde, sie gehört zu Dänemark, gibt es garantiert weiße Weihnachten (obwohl Grönland übersetzt Grünland heißt) und dort schreibt man auf die Weihnachtskarte "Juullimi Ukiortaassamilu Pilluarit". Übrigens glauben die Dänen, dass auf Grönland der Weihnachtsmann zu Hause ist. Julemanden lebe im geheimen Tal Kongsgaarden.

INDONESISCH

Nein. In Indonesien versteht das keiner. Dort sagt man "Selamat Hari Nasal"

HAWAIIANISCH

Richtig. Auf Big Island wünscht man sich mit Surfbrett unterm Arm bei dreißig Grad im Schatten so ein frohes Fest.

Frage 2 von 7

"Felize Nadale e Bonu Cabuannu!" Das ist...

SPANISCH

Nein. Die Spanier wünschen sich am 24. Dezember "Feliz Navidad y Próspero Año Nuevo". Allerdings müssen sie danach seeeehr viel Geduld üben, denn die Geschenke bekommt man erst am 6. Januar von den Heiligen Drei Königen.

ITALIENISCH

Da bist Du nah dran an der Lösung, aber noch nicht so ganz. In Italien kommt früh am Morgen des 25. Dezember 'Il Bambinello Gesú', das Christkindchen, und bringt die Geschenke. Eigentlich lässt es sich dabei nicht gern sehen, aber wenn es doch mal passieren sollte, dann wünscht es Dir "Buon Natale e Felice Anno Nuovo".

SARDISCH

Ganz genau. Auf Sardinien sprechen noch etwa achtzig Prozent der Inselbevölkerung Sardisch. Es gibt mehrere sardische Dialekte, die von gut einer Million Menschen gesprochen werden. Im Vergleich zum Italienischen (denn Sardinien gehört ja zu Italien) stecken in der Sprache mehr katalanische und spanische Einflüsse und außerdem noch viele Elemente aus dem Lateinischen. Und so wünscht man sich auf Sardinien "Felize Nadale e Bonu Cabuannu".

PORTUGIESISCH

Leider falsch. In Lissabon konnte man 2005 unter dem höchsten, künstlichen Weihnachtsbaum Europas stehen und Folgendes hören: "Boas Festas e um feliz Ano Novo". Die portugiesische Plastiktanne war 72 Meter hoch, 180 Tonnen schwer und wurde von 2 Millionen kleinen Lichtern geschmückt.

Frage 3 von 7

"Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan!". Das ist...

THAI

Nö. Gibt es in Thailand überhaupt einen Weihnachtsgruß? In Thailand hat man eigentlich keinen großen Bezug zum Weihnachtsfest, weil die meisten Menschen dort Buddhisten sind. Trotzdem werden viele Kaufhäuser und Läden für die Touristen weihnachtlich dekoriert und wenn man nicht gleich "Merry Christmas" sagt, heißt es in Thai "Suksan Wan Christmas lae Sawadee Pee Mai".

KOREANISCH

Nein, aber Weihnachten hat auch seinen Platz in der koreanischen Sprache. Die Bevölkerung besteht zu dreißig Prozent aus Christen und die Republik Korea ist das einzige ostasiatische Land, in dem der 25. Dezember gesetzlicher Feiertag ist. Hier wünscht man sich "Sung Tan Chuk Ha".

MANDARIN

Glückwunsch, das stimmt. Die meisten Chinesen sind zwar Buddhisten, aber vor allem in den großen Städten wird Weihnachten unter den jungen Chinesen immer beliebter. Man könnte es damit vergleichen, wie in Deutschland mittlerweile Halloween auch einen Platz gefunden hat. Es ist weniger der ursprüngliche Gedanke, der dahinter steht, sondern eher eine 'Modeerscheinung'. Die Chinesen mögen den weihnachtlichen Schmuck und die Lichter. Und hier wünscht man sich dann auch "Kung His Hsin Nien bing Chu Shen Tan".

KANTONESISCH

Falsch. In der drittgrößten chinesischen Sprache Chinas heißt "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr" "Seng Dan Fai Lok, Sang Nian Fai Lok".

Frage 4 von 7

"Wesolych Swiat Bozego Narodzenia!" Das ist...

KROATISCH

Leider falsch. In Kroatien heißt es um die Weihnachtszeit "Sretan Božić i sretna Nova godina!". Und dort sät man in alter Tradition den sogenannten Weihnachtsweizen. Bis zum Weihnachtsfest wächst er in einem mit Wasser gefüllten Gefäß und wird dann an Weihnachten neben die Krippe unter den Baum gestellt. Nach den Feiertagen wird der Weizen an die Vögel verfüttert, denn die Kroaten glauben, dass man nichts aus der heiligen Zeit der Weihnacht einfach wegwerfen darf.

RUSSISCH

In Russland wird Weihnachten zwar auch gefeiert, allerdings erst am 7. Januar, und man wünscht sich "Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva i s Novim Godom!". Warum am 7. Januar? Weil die russisch-orthodoxe Kirche immer noch alle Feste nach dem Julianischen Kalender feiert, welcher in den meisten Teilen der Welt schon lange vom Gregorianischen Kalender abgelöst wurde.

POLNISCH

Richtig. In Polen ist Weihnachten das allerwichtigste Fest für die Familie. Unter den Weihnachtsbaum wird immer etwas Heu gelegt, denn die Polen glauben, dass das Christkind auf einem Esel auf die Erde zu den Menschen reitet. Zu Beginn der Feierlichkeiten reicht man eine geweihte Weihnachtsoblate herum, von der sich jeder in der Familie ein Stück abbricht. Sogar mit den Tieren im Haus wird sie geteilt, denn eine polnische Legende besagt, dass diese in der heiligen Nacht zu den Menschen sprechen können.

RUMÄNISCH

Nein. Auf Rumänisch lautet der Weihnachts- und Neujahrswunsch "Craciun fericit si un An Nou fericit!" In Rumänien wird das Weihnachtsfest überall begleitet von Gesang. Sänger ziehen durch die Straßen und singen Weihnachtslieder. Auch die Kinder ziehen singend von Haus zu Haus und bekommen Süßigkeiten (ein bisschen so wie an Halloween also).

Frage 5 von 7

"Hyvää Joulua or Hauskaa Joulua. Onnellista Uutta Vuotta!" Das ist...

FINNISCH

¡YESSS! En Finlandia, Papá Noel se llama Joulupukki y supuestamente vive con su esposa Muori y los duendecillos navideños en la montaña Korvatunturi, en Laponia. Al menos eso es lo que pensaban antes. Entre tanto, los finlandeses han creado especialmente un pueblo de Papá Noel cerca de la ciudad de Rovaniemi en el Círculo Polar Ártico.

SAMISCH

Nix da. Den samischen Weihnachtsgruß "Buorit Juovllat ja Buorre Oddajahki!" wird man nicht so besonders oft hören, denn von der Volksgruppe der Samen leben vor allem in Nordskandinavien rund 140.000, die meisten von ihnen in Norwegen. Ihre Sprache ist mit dem Finnischen, Ungarischen und Samojedischen verwandt. Unklar ist, ob die Samen zu den besten Freunden des Weihnachtsmanns gehören, da sie seit je her hervorragende Rentierzüchter sind. Und Rentierschlittenrennen gehören dort zum Volkssport.

ISLÄNDISCH

Falsch. Auf Island wirft man sich um die Weihnachtszeit ein "Gleðileg Jól og Farsaelt Komandi ár!" an den Kopf. Und man hält die Augen nach den Jólasveinar, den Weihnachtskerlen, offen. Dreizehn Stück sind sie an der Zahl und kommen ab dem 12. Dezember aus den Bergen zu den Menschen. Alle stellen ein paar Schuhe auf die Fensterbank. Die Jólasveinar füllen diese dann mit Süßem und kleinen Überraschungen für die, die 'brav' waren. Die 'Unartigen' finden stattdessen so aufregende Sachen wie eine Kartoffel in ihrem Stiefel. Das allerdings ist nicht das Schlimmste, was bösen Kindern in Island der Sage nach passieren kann. Früher erzählte man sich, dass die Mutter der Weihnachtskerle, das Trollweib Gryla, umgehe und am liebsten für den eigenen Kochtopf unartige Kinder einsammle.

ESTNISCH

Nein. Auf Estnisch wünscht man sich "Rõõmsaid Jõulupühi Head uut aastat!" Da in Estland viele Russen leben, fällt Weihnachten dort auch erst auf den 6./7. Januar, weil die kirchlichen Feiertage von der russischen orthodoxen Kirche noch nach dem Julianischen Kalender und nicht wie bei uns nach dem Gregorianischen Kalender gefeiert werden. In Estland ist die Weihnachtszeit aber auch die Zeit der Hexen. Die Esten glauben, dass die Hexen nur auf schmutzigen Besen fliegen können, und deshalb werden um diese Zeit alle Besen geputzt, damit die Hexen möglichst keine flugtauglichen Besen finden. Und die Weihnachtskerle hatten ursprünglich die Aufgabe, für Mutter Gryla und Vater Leppalúði in den Menschenhäusern Lebensmittel zu mopsen.

Frage 6 von 7

"God Jul och Gott Nytt År" Das ist...

SCHWEDISCH

Ganz genau. Und in Schweden gibt es viele schöne Bräuche zur Weihnachtszeit. Einer davon ist, dass man am heiligen Abend ein Schälchen mit süßem Milchbrei vor die Tür stellt, den die Tomare aufschlecken können. Die Tomare sind kleine Hausgeister, die den Menschen bei der Weihnachtsvorbereitung (Backen, Basteln, Schmücken) helfen, und der Milchbrei ist ein kleines Dankeschön für sie. Ein anderer Brauch ist, die Fenster am heiligen Abend aufstehen zu lassen, denn es kann passieren, dass hin und wieder ein Julklapp, ein kleines Geschenkpäckchen, von Freund oder Nachbar hineingeworfen wird.

NORWEGISCH

Nein. Klingt dem schwedischen Weihnachtsgruß natürlich sehr ähnlich, aber bei den Norwegern sagt man "God jul og godt nytt år!" In Norwegen gibt es unter anderem den Brauch des 'Julebukk gehen'. Die Kinder verkleiden sich und ziehen von Haus zu Haus. Ähnlich wie an Halloween verlangen sie nach Süßkram oder kleinen Überraschungen. Ähnlich wie man in Schweden den Tomaren, den Hausgeistern, als Dankeschön Milchbrei vor die Tür stellt, kocht man am Weihnachtsabend für den Nisse, einem Heinzelmann, der das Haus beschützt, eine Schüssel Brei.

DÄNISCH

Falsch, denn der dänische Weihnachtsgruß lautet "Glædelig Jul og godt nytår!". Auch hier, wie in Schweden und Norwegen, gibt es kleine Weihnachts-Helfer, die Nissen. Und auch in Dänemark kocht man Reisbrei für sie als Dankeschön. Wehe dem, der mit Weihnachten nichts anfangen kann. Der wird von den Nissen gandenlos hinterrücks mit Nüssen beworfen.

LUXEMBURGISCH

Ne. Wenn der Luxemburger sein traditionelles Weihnachtsessen verspeist, sagt er erst mal gar nix, denn er hat den Mund voll mit Blutwurst, Stampfkartoffeln und Apfelsauce. Wenn er runtergeschluckt hat, wünscht er seinen Tischnachbarn auf Letzeburgisch "Schéi Krëschtdeeg an e Schéint Néi Joer!" Die Geschenke werden in Luxemburg immer erst nach der Mitternachtsmesse ausgepackt.

Frage 7 von 7

"Felican Kristnaskon kaj Bonan Novjaron!" Das ist...

FRANZÖSISCH

Mais non! En France on dit "Joyeux Noël et Bonne Année!". Außer vielleicht in der Bretagne, wo man sich in bretonischem Gälisch auch "Nedeleg laouen na bloav ezh mat" wünscht. Und auch auf Korsika wird man bestimmt oft den korsischen Weihnachtsgruß "Bon Natale e Bon capu d' annuIn" hören. In Frankreich ist Weihnachten ein Genuss- und Schlemmerfest und man isst eigentlich die ganze Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, traditionell mit Maronen gefüllten Truthahn oder so feine Sachen wie Austern, Pasteten und Champagner.

DEUTSCH

Na, das hast Du hier jetzt aber auch nur aus Quatsch angekreuzt, oder? Bei uns zu Hause wünscht man um die Weihnachtszeit "Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!"

ESPERANTO

Richtig! Es gibt wohl nicht viele, die sich ein frohes Fest und ein gutes neues Jahr wünschen mit den Worten "Felican Kristnaskon kaj Bonan Novjaron!". Denn Esperanto ist nicht die Sprache einer Volksgruppe oder eines Landes, sondern eine Plansprache. Entwickelt hat sie der Pole Ludwik Lejzer Zamenhof gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Esperanto sollte eine leicht zu lernende Sprache sein, um sich auf der ganzen Welt verständigen zu können. Viele Wörter sind lateinischen Ursprungs, einige kommen aber auch aus germanischen Sprachen wie etwa Deutsch und Englisch. Außerdem fand besonders das Polnische, Russische und Griechische Beachtung. Es ist also eine Art internationale Mixsprache mit leichter Grammatik. Man weiß nicht, wie viele Menschen Esperanto sprechen, aber sehr viele sind es nicht.

ENGLISCH

No, sir! "Merry Christmas and a Happy New Year!" kennt man als britischen und US-amerikanischen Weihnachtsgruß wohl auf der ganzen Welt. Kein Wunder bei den vielen Weihnachtsohrwürmern, die alle Jahre wieder in Radios, Kaufhäusern und Cafés rauf und runter dudeln. Und dann sind da ja auch noch die vielen Weihnachtskassenschlager aus Hollywood, die dazu beigetragen haben, dass man Santa Claus mit seiner roten Kluft und seinem vom rotnasigen Rudolph gezogenen Rentierschlitten überall begegnet. Dabei sind die US-amerikanischen Weihnachtsbräuche ausnahmslos solche, die sich aus europäischen Sitten entwickelt haben.

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