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Arya, TeresaFünkchen, Kathie und Ayana

No Name

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Kapitel 1 von Arya

Hi Teresafünkchen und alle anderen, die vielleicht Lust zu diesem Geschichtenprojekt hätten. Mir ist noch kein richtiger Name eingefallen, also nenne ich es erst mal "No Name" :) Ich hoffe euch gefällt der Anfang und ihr könnt gut daran weiterschreiben ;)

Es war kalt. Kalt und dunkel. Er schaute sich um, streckte tastend seine Hände nach vorne, um die Größe des Raumes auszuloten. Er machte einen Schritt nach vorne, noch einen, noch einen, noch einen, bis er schließlich an eine ebenso kalte und feuchte Wand stieß. Sie war nass und irgendwie schleimig. ,,Buah", stieß er aus, als er mit seinen nackten Füßen mitten in einen Haufen - was war das überhaupt? - stieg. Es war einfach zu dunkel, er konnte es nicht erkennen. Vielleicht war das auch besser so. Schaudernd wandte er sich ab, wobei er seine Füße am steinigen Boden abrieb. Er hatte keine Ahnung, wo er sich befand. Seine letzte Erinnerung war, dass er in dieses verflixte Gebäude gegangen war. Er hätte es gleich wissen müssen. Stadtverwaltungsamt, dass er nicht lachte! Jetzt würde ihm bewusst, dass das Gebäude viel zu dreckig und verfallen war, als dass es ein Amt hätte sein können. Aber er war so naiv gewesen, als er den Vorladungsbrief bekommen hatte. ,,Timothy, du bist und bleibst ein Dummkopf!", sagte er zu sich selbst. Dann schob sich noch eine andere Erinnerung in sein Bewusstsein. Der grinsende Mann im Anzug, der ihm einen Becher zuschob. Er hatte gedacht, dass es Wasser war. Da hatte er sich wohl geirrt. Er wusste nicht, warum er nun in diesem finsteren, nassen Kellerloch sitzen musste. Wer könnte denn etwas mit einem armen, mageren 15-Jährigen anfangen? Nun gut, vielleicht war das eine Probe von Mark und seinen Jungs. Timothy konnte die nicht ausstehen, und das beruhte auf Gegenseitigkeit. Und wenn schon, er würde ihnen nicht den Gefallen tun, und flennen wie ein Baby, damit sie ihn herausließen, das würde denen so passen. Nein, einmal in seinem Leben wollte er mal Mut beweisen. Da hörte er plötzlich, wie etwas aus der Dunkelheit auf ihn zukroch.

Kapitel 2 von Teresa Fünkchen

Timothy wich erschrocken zurück. An seinem Rücken spürte er die kalte Kellerwand. Etwas umfasste sein Bein. Timothy schrie auf und versuchte es los zu werden. Es fühlte sich an wie eine Hand und klammerte sich nun wie ein Schraubstock um Timothys Bein. Die Angst schien ihn beinahe zu ersticken. „Wer bist du?“ Die Stimme war rau und klang so kratzig wie Schleifpapier auf Stein. Timothy sog zischend die Luft ein, antwortete aber nicht.

„Seit Ewigkeiten schon... Ewigkeiten. Warum ich? Hunger schon so lange... Wann kommst du? Wann kommst du endlich lang ersehnter Tod? Ich warte schon so lange hier. So unendlich lange.“ Die Stimme ließ Timothy einen Schauer über den Rücken laufen. Das da unten musste ein Mensch sein. Doch wer auch immer es war, schien eher mit sich selbst zu sprechen. Es folgte eine lange Stille, in der Timothy nicht wagte sich zu bewegen.

„AHHHHHHHHHHHHH!!!!! NEIN! Bitte... Bitte.“ Der Schrei hallte so plötzlich durch den dunklen Raum, dass Timothy zusammen zuckte und fast ebenfalls geschrieen hätte. In diesem Schrei war der pure Wahnsinn zu hören gewesen.

Sein Herz pochte wie wild, doch der Griff, der ihn am Fuß umklammert hatte, lockerte sich endlich. Schnell zog er seinen Fuß aus der Hand und rannte in eine andere Richtung davon, die Hände nach vorn gestreckt, damit er nicht irgendwo anstieß.

Es schien sich dort unten der Stimme nach um einen alten Mann zu handeln. Wieder ertönte dieses schleifende Geräusch. Timothy vermutete, dass es entstand wenn der Mann sich über den Boden zog. „Wie bist du hierher gekommen? Haben sie dich auch geholt?“ Die Stimme klang mit einem mal ganz klar. „Wer sind s... sie? Ich... h.. abe keine Ah... Ahnung wo ich hier bin und... wieso.“ Das war alles was Timothy mit zitternder Stimme hervor brachte.

„Ich bin Ondolf. Schon seit einer Ewigkeit harre ich hier. Ich habe seit ich hier bin nichts gegessen, nichts getrunken und überlebe trotzdem. Hunger... So schrecklicher Hunger.“

„Ohhhhh...“ Ein leises Stöhnen entfuhr Ondolf, bevor er begann von neuem zu schreien. Der Wahnsinn hatte ihn zurück geholt. Der kurze Moment der Klarheit war vorüber.

Da hörte Timothy, wie sich Schritte näherten.

Kapitel 3 von Arya

Timothy machte einen erschrockenen Satz nach hinten, wobei er sich die Schulter an der Wand stieß. Er zuckte zurück und stieß gegen Ondolf, welcher ihn am Arm packte und zischte: ,,Nun holen sie uns! Der Tag des jüngsten Gerichts ist da! Schatten verschlingen uns, Feuer werden uns verkohlen und Ratten uns das letzte Fleisch von den Knochen nagen!" Schaudernd riss Timothy seinen Arm aus dem Griff des Wahnsinnigen. Dieser heulte auf und begann um sich zu schlagen. Timothy lief schnell aus der Reichweite der abgemagerten Fäuste und lehnte sich an die feuchte Wand.

Die Schritte kamen näher und Timothy machte sich ganz klein, hoffte, dass man ihn in der Dunkelheit nicht finden würde. Doch plötzlich wurde es auf einen Schlag hell. Ondolf brüllte laut. Timothy konnte es ihm nicht verübeln, denn seine Augen brannten und schmerzten, als ob er Salz hinein gestreut hätte. Als er die Augen langsam und blinzelnd öffnen konnte, hätte er sie am liebsten gleich wieder geschlossen. Sie befanden sich in einem relativ großen Raum, ohne Fenster, dafür aber mit einer dicken Stahltür. Ondolf war ein sehr dürrer, dreckiger, in Lumpen gehüllter Mann, der aussah wie Anfang 80, vermutlich aber noch jünger war. An allen Wänden tropfte es, wodurch sich dort riesige Schimmelteppiche bildeten. Auch den Haufen, in den er vorhin getreten war, sah er nun. Es war irgendein verwesendes Tier, genau konnte man es nicht erkennen. Eine stimme riss ihn aus seinen Beobachtungen und zwang ihn dorthin zu schauen, wo die Tür lag. ,,Glotz nich, komm!", zischte die Stimme. Als Timothy sich umdrehte, sah er ein Mädchen in der Tür stehen. Sie trug zerrissene Armeehosen, einen Kapuzenpulli und, zu Timothys Entsetzen, ein Maschinengewehr. Ondolf stürzte auf den Ausgang zu, doch das Mädchen richtete kaltblütig die Waffe auf ihn. ,,Bleib stehen, Alter, oder ich knall dich ab", sagte sie in einem so gelangweilten Tonfall, dass sich Timothys Eingeweide zusammenzogen. ,,Komm, du Idiot, und steh hier nicht dumm rum!", blaffte sie danach Timothy an. Der tat schleunigst was sie gesagt hatte und lief auf den Ausgang zu. Das Mädchen packte seine Arme, drehte sie auf den Rücken und fixierte das Ganze mit einem dreckigen Schnürsenkel. Dann schubste sie ihn nach draußen, vorbei an einem jungen Mann, der ebenfalls eine Waffe trug und dem Mädchen freundlich zunickte. Als Timothy einmal kurz strauchelte, rammte sie ihm erbarmungslos die Fußspitze in die Wade, so dass dieser aufkeuchte. Ihr hämisches Lachen übertönte sogar Odolfs Schreie, die hier aber scheinbar sowieso niemanden interessierten. ,,Name?", fragte das Mädchen kurz. ,,Tim- Tim- äh Timothy" stammelte er, wobei er schon wieder stolperte. ,,Amelia", sagte sie knapp und zog ihn weiter. ,,Was hast du mit mir vor", fragte Timothy hastig. Sie vergewisserte sich, dass niemand in der Nähe war, dann zischte sie schnell: ,,Dich hier rausholen, was sonst?" ,,Warum?", fragte Timothy verwirrt. ,,Die machen hier Tierversuche", antwortete sie leise. ,,Und was ist daran so schlimm?" ,,Sie nehmen keine Tiere dafür. Sie nehmen Menschen. Ich schleuse dich hier raus, weil ich niemandem den Tod in dieser Experimentalküche wünsche!" Und damit zog sie ihn noch energischer weiter.

Kapitel 4 von Kathie

Sie gingen durch einen langen Korridor. Timothy wurde das Gefühl nicht los, dass Amelia und der Junge ihm etwas verschwiegen. Irgendetwas stimmte nicht. Kein Mädchen lief einfach so mit einem Gewehr herum und das war alles andere als legal. Außerdem... woher wussten die beiden denn, dass er hier war?

Plötzlich blieben sie stehen. Ein Gang, welcher mit einer hässlichen, grauen Tapete verziert war, führte links von ihnen zu einem schweren Holzportal.
»Keinen Mucks, sonst knall ich euch ab!«, zischte Amelia.
»Aber...«

Bevor Timothy auch nur ansatzweise seinen Satz beenden konnte, deutete das Mädchen mit dem Gewehr direkt auf sein Gesicht. Timothy schluckte. Dann schlich er den anderen den Gang hinterher.

Der Junge rümpfte die Nase. Es stank widerlich. Die Tapete blätterte von den Wänden ab, der hölzerne Fußboden knarzte und von der Decke ließ sich gelegentlich eine Spinne hinabseilen. Einige schwarz-weiß Bilder, auf denen schreiende Menschen mit aus dem Mund schäumenden Flüssigkeiten oder drei Armen abgebildet waren lenkten besonders viel Aufmerksamkeit auf sich. Es sah fürchterlich aus!
Amelia öffnete das schwere Holzportal und schob Timothy und den Jungen in einen merkwürdigen Raum. Er war groß und hell beleuchtet und roch nicht so modrig. Alle möglichen Apparaturen standen auf kleinen Abstelltischen, daneben Reagenzgläser mit halb vergilbten Aufschriften.

Amelia räusperte sich. »Der Plan sieht folgendermaßen aus: Das hier ist das Labor des Leiters dieser Anstalt. Dort drüben«, sie deutete mit dem Finger an das andere Ende des Raumes. »Dort befindet sich die Tür zum Kühlraum. Da ist ein leicht zu öffnender Eingang zum Luftschacht. Von dort aus kommen wir auf dem kürzesten Weg zum Ausgang. «
Zum ersten Mal lächelte sie. »Wenn wir Glück haben, läuft alles nach Plan... wenn nicht, dann...«

Amelias siegessicheres Lächeln verblasste so schnell wie es gekommen war und sie stolzierte auf den Kühlraum zu - wo bereits eine böse Überraschung wartete.

Kapitel 5 von Teresa Fünkchen

Die Tür zum Kühlraum wurde aufgeschlagen und traf mit einem lauten Plauz an die Wand, ein großer, bärtiger Mann mit Glatze trat mit zwei großen Schritten daraus hervor. Er blieb direkt vor Amelia stehen und starrte sie finster an. „Schau an, schau an. Amelia.“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. “Im Kühlraum befindet sich also ein Luftschacht. Interessant.“ Amelia zitterte am ganzen Körper als sie antwortete. „Meister! Ich... kann alles erklären. Es gehört zum Experiment. Hören sie...“ „NICHTS KANNST DU ERKLÄREN!“ , schrie der Mann und packte Amelia bei den Schultern. „Die Gefangenen lässt du frei, du kleine Schlampe! Und glaub ja nicht, dass du mir eine von deinen Lügen auf die Nase binden kannst. Ist das der Dank dafür, dass ich, Leiter dieser Anstalt, dich hier aufgenommen habe? Ist das dein Dank, du Verräterin? Von der Straße aufgesammelt hab ich dich! Aber ich habe dir schon seit langem nicht mehr getraut. Denn es fällt auf, dass in letzter Zeit so viele bei deinen Experimenten gestorben sind.“ Er rüttelte sie durch und schlug sie mitten ins Gesicht. Wieder und wieder.

Timothy zuckte zusammen. Das war die Gelegenheit. Er musste hier raus! Das alles hier war der pure Wahnsinn. Kurz zögerte er. Amelia tat ihm leid, aber er kannte sie gar nicht und sein Leben war ihm im Moment wichtiger. Er drehte sich um und sprintete zu Tür. Seine Hand berührte die Klinke. Kalt und fest unter seiner Hand. „Du bleibst hier junger Mann!“ Timothy war egal was der bärtige Mann sagte. Er wusste nur eins und das war, dass er weg musste. Junger Mann! So nannten ihn seine Eltern immer, wenn er irgendwas verbockt hatte. Timothy drückte die Klinke hinunter, alles schien in Zeitlupe abzulaufen. Verschlossen! Die Tür war verschlossen! Ondolf kam ihm in den Sinn und eine Welle der Panik überrollte ihn, versuchte ihn zu ersticken. Verzweifelt warf er sich gegen die Tür. Einmal. Zweimal. Dreimal. Sie bewegte sich keinen Millimeter. Der Mann lachte schallend. „Denkst du wir sind komplett bescheuert? Diese Tür öffnet sich nicht für jemanden der kein Mitarbeiter hier ist. Und das bist du übrigens auch nicht mehr, Schätzchen.“, sagte er und blickte bei seinem letzten Satz zu Amelia die sich noch benommen von den heftigen Schlägen an eine der dreckigen Wände gelehnt hatte.

Timothy lehnte sich an die Tür. Ihm tat alles weh. Langsam begann er sich in sein Schicksal zu ergeben, was auch immer es für ihn bereit halten würde. „Ich werde dir jetzt zeigen was passiert, wenn einer hier aus der Reihe tanzt, mir nicht gehorcht oder denkt er könne machen was er wolle. Die Stimme des Mannes war gestellt freundlich und sie machte Timothy Angst. „Komm Amelia.“ Er grinste hämisch. Wie ein Wolf. „Nein! Bitte! Das können sie nicht machen!“ ,flehte Amelia. Sie schien zu wissen was folgen würde. Der Mann winkte sie zu sich heran. Zitternd ging sie zu ihm, die Augen geschlossen. Der Mann nahm eine Flasche von dem Tisch neben ihm und hielt sie Amelia hin. „Trink!“ Sein Ton duldete keinen Wiederspruch. Amelia nahm einen Schluck von der dunkelroten Flüssigkeit. Einen Moment herrschte Totenstille im Raum. Dann fing Amelia an zu schreien. Timothy hatte noch nie so einen Schrei gehört. Durchzogen von Qual und Schmerz drang er ihm in Mark und Bein. Amelia brach zusammen und ihr Körper zuckte unkontrolliert. Schaum quoll aus ihrem Mund und sie erinnerte an die Bilder draußen im Gang. Timothy hatte noch nie solche Angst gehabt wie jetzt. Würde das mit ihm auch passieren? Amelias Schreie gingen nach einer Weile in leises Stöhnen über, bis sie schließlich reglos auf dem Boden liegen blieb. „Na? Findest du nicht auch sie hatte es verdient?, fragte der Mann mit einem bösen Lächeln auf den Lippen. Timothy war unfähig etwas zu sagen, der Schreck saß ihm in allen Gliedern. Der Mann holte ein kleines Gerät aus der Tasche und drückte ein paar Tasten. Er pfiff vor sich hin und trat die reglos daliegende Amelia zur Seite.

Timothy war sich schon gar nicht mehr sicher ob er noch wahrgenommen wurde. Am liebsten wäre er zu Amelia gerannt. Nach einer halben Ewigkeit, vielleicht waren es aber auch nur ein paar Minuten wurde die Tür an der er immer noch lehnte aufgestoßen. Er taumelte zur Seite und ein kleiner Mann kam herein, ebenfalls mit Maschinengewehr auf dem Rücken. „Meister!“, sagte er mit einer Verbeugung, „Sie haben gerufen.“ Der Bärtige dreht sich um. „Rex! Da bist du ja. Bring den da zurück in den Kerker.“ Er deutete auf Timothy. Rex trat auf ihn zu und griff nach Timothys Arm, doch dieser wich zurück und versuchte durch die offenstehende Tür zu entkommen. Doch Rex war zu schnell, packte ihn und zog ihn mit sich. Den Weg zurück den sie gekommen waren. Zu den Kerkern. Der Bärtige trat hinter ihnen ebenfalls aus dem Raum und rief Rex hinterher: „Ach ja... Bring mir Ondolf in Raum Nummer 7. Dann schlug er die Tür zu. Amelia ließ er bewusstlos zurück.

Kapitel 6 von Arya

Timothys Gedanken rasten. Oder vielleicht waren sie auch eingefroren, genau wusste er es nicht. ,,Amelia, Hilfe, RAUS!!!", schrie es in seinem Kopf. Er hätte sich gerne die Ohren zugehalten, auch wenn er wusste, dass es nichts genützt hätte, aber der Griff des Mannes war so fest, dass sich nicht einmal seine Fingerspitzen berühren konnten. Er suchte fieberhaft nach einer Lösung dieser Miesere, kam aber einfach auf nichts! Und während sein Kopf ratterte und ratterte, kamen sie mit jeder Biegung des engen Ganges näher an die Verfluchte Kellertür.

Plötzlich kam er auf eine Lösung. Einfach angreifen! Ohne genauer nachzudenken trat er Rex gegen das Schienbein und wollte sich losreißen, bis er direkt in eine Gewehrmündung blickte. In diesem Moment wurde im klar, dass er seine Rechnung ohne das Gewehr gemacht hatte und die ganze Idee Kurzschlusshandlung mit fatalen Folgen war. ,,So so, derr kleeine, kann sirch aso werän", säuselte Rex. Er hatte einen sehr, sehr unangenehmen Akzent, den Timothy leider nicht erkannte. ,,Gutt, dem marchen wirr dorch gleeirch mall ain Endee, niecht?" Er fuchtelte bedeutungsvoll mit dem Gewehr in der Luft herum. ,,Nein, Nein bitte nicht!", stammelte Timothy und wich zurück. ,,Ouh, err kriggt Angnst!", verhöhnte Rex ihn, ,,klainerrr, sußer Angnsthasse! Ound jatzt schluus miet die Teata, koomen wirr zoa Sarche!" Mit einem bösen Grinsen richtete er die Mündung direkt auf Timothys Stirn. Dieser stand stocksteif an der Wand. Er konnte nicht einmal seine Zehenspitzen bewegen, so gelähmt war er. Dann geschah etwas, was er sich niemals hätte träumen lassen.

Amelia , die furchtbar weiß im Gesicht war, taumelte um die Gangecke, und donnerte Rex eine Glasflasche auf den Schädel, wodurch dieser sofort umkippte und die Flasche in Scherben zersprang. Timothy kam sich vor, als wäre er in einem Film. Es war alles so unnecht! Doch dann rief ihn Amelia in die Wirklichkeit zurück. ,,Komm", krächzte sie, ,,Los! Mach! Berühr das Zeug aus der Flasche nicht!" Timothy verzog angeekelt das Gesicht und stieg mit einem großen Schritt über die grünliche Flüssigkeit, die sich durch Blut aus Rex´ Kopfwunde langsam rötlich färbte. Amelia machte den Eindruck, als würde sie im nächsten Moment zusammenklappen und so stützte und zog Timothy sie so gut es ging den Gang entlang. Dass sie sich nicht dagegen wehrte, war das größte Zeichen dafür, dass es ihr wirklich schlecht ging. Sie humpelten so gut es ging wieder zurück zum Labor, auch wenn Timothy sich unglaublich davor fürchtete. Dieses mal gelangten sie ohne Zwischenfälle in den Kühlraum, doch als sie die Tür zu dem kleinen Raum hinter sich schlossen, verlor Timothy jegliche Hoffnung, jemals aus diesem Bunker herauszukommen.

Der Lüftungsschacht war in zwei Metern Höhe in die Wand gebaut, sodass es sogar für einen Gesunden schwierig gewesen wäre, hinaufzukommen. Ein Blick zu Amelia bestätigte seine Vermutungen, denn sie hatte sich auf den Boden fallen gelassen, und schwankte nur noch hin und her. Viel erstaunter war er, als sie sich noch einmal aufraffte, aufstand und mit einer so leiser Stimme, dass Timothy es kaum verstand, wisperte: ,,Räuberleiter.  Du. Jetzt: "Timothy stellte sich wie verlangt hin und drückte sie so gut es ging nach oben zum Schacht. Sie bekam die Öffnung zu fassen und zog sich mit letzter Kraft in den Schacht. ,,Halt dich an Bein fest", flüsterte sie nach unten und streckte Timothy ihr Bein entgegen, vorsichtig sprang er nach oben und versuchte sich so wenig wie möglich an ihrem Bein festzuhalten. Beim dritten Versuch schaffte er es auch nach oben. Amelia zog sich nur noch ganz langsam mit den Händen vorwärts und kippte am Ende des Schachts einfach aus dem Loch. Schnell robbte Timothy zu Kante und war beruhigt, als er sah, dass der Boden nur einen halben Meter unter ihm lag. ,,Amelia!", er kauerte sich neben sie, ,,Bringt dich das Zeug um?" Sie schüttelte schwach den Kopf. ,,Nein", wisperte sie schwach, ,,Nur Schmerzen. Starke Schmerzen. Wir müssen in Wald. Höhle. Neben großem Baum." Damit flatterten ihre Lider und sie wurde wieder Ohnmächtig. ,,Verdammt!", fluchte er und begann sie in den Wald zu ziehen. Er würde diese Höhle finden! Definitiv! Und dann konnte er weitersehen, wie er Amelia wieder gesund bekam!

Kapitel 7 von Kathie

Timothy zerrte Amelia mühsam den Luftschacht entlang. Er hatte keine Ahnung, ob das wirklich die richtige Richtung war. Es kam ihm bereits wie eine Ewigkeit vor, seit er in dieses verdammte Haus gegangen war. Er ließ sich die Ereignisse des Tages noch einmal durch den Kopf gehen…

Plötzlich wurde Timothy aus seinen Gedanken gerissen. Er hörte Stimmen
„Wenn ich die erwische… sie müssen hier noch irgendwo sein… Hey, Rex! Steh mal beim Ausgang wache! Sie dürfen uns nicht entkommen!“
Rex‘ schwere Schritte näherten sich. Der Ausgang müsste also irgendwo hier sein.
„Hast du überprüft ob die Knarre geladen ist?“, grummelte eine Stimme. „Ja, Meister“

Eine Tür fiel ins Schloss. Timothy konnte Rex‘ rauen Atem hören. Er musste nun direkt unter ihnen sein. Timothy dachte nicht einmal über seine Handlung nach - er öffnete das Gitter des Luftschachtes und sprang Rex auf die Schultern.

„Hör-auf! Wenn-ich-dich-in-die-Finger-bekomme!“ Amelia landete halb fallend, halb springend auf dem Boden, packte seine Knie, er taumelte und knallte mit solcher Wucht gegen einen Schrank, dass aus einer Wunde an seinem Ohr massenweise Blut hinausfloss.
„Timothy! Komm, beeil dich!“, rief Amelia. Sie packte Timothy am Arm und zerrte ihn aus dem Gebäude hinaus.

Die frische Luft strömte den beiden entgegen, die Sonne strahlte in ihre Gesichter und das Gefühl frei zu sein war atemberaubend. Amelia deutete auf ein nahe gelegenes Waldstück.
Die Stimme des Mädchens zitterte vor Erschöpfung, als sie sagte: „Da müssen wir hin. Höhle. Sie ist schwer zu finden - aber Eiche...“

Timothy stützte sie auf dem Weg. Er hatte jeden Moment Angst, sie könne zusammenbrechen. Die Bäume wurden immer dichter. Es gab überall Bäume. Und überall könnte diese Höhle sein. Doch ein Baum stach besonders hervor. Es war eine alte Eiche, wessen Zweige riesige Schatten auf eine Lichtung warf.

„Ist hier irgendwo die - Ahhh!“ Mit einem lauten Schrei stürzte Timothy in ein modrig riechendes Erdloch. Von der Decke hingen Wurzeln hinunter und an der linken Seite war eine alte Tür eingebaut. Timothy fasste nach der Klinke und drückte sie runter. Mit einem lauten Quietschen sprang die Tür auf und sie traten in einen dämmrigen Raum.

Amelia ließ sich auf ein altes Sofa fallen. Besorgt runzelte sie die Stirn. „In Schublade vierzehn ist ein kleines Fläschchen mit der Aufschrift »Essentia algae«“ Timothy sah sich im Raum um. An der linken Wand stand ein großer Schrank mit kleinen, nummerierten Schubladen. Panisch zählte Timothy nach.

Da - er hatte sie gefunden! Er drehte den Deckel auf und reichte Amelia das Fläschchen. Das Mädchen trank alles in einem Zug aus und lächelte dankbar. Timothy setzte sich auf einen der modrigen Sessel und richtete seinen Blick auf einen hübschen Schreibtisch. Er sah sehr alt aus und war mit Efeuranken verziert. Und nach und nach fielen Timothy die Augen zu.

Kapitel 8 von Teresa Fünkchen

Er rannte durch einen dunklen Flur. Hinter ihm war jemand. Irgendjemand, er wusste bloß nicht wer. Er rannte schneller und schneller, spürte wie ihm die Brust zu zerreißen drohte. Er rannte schon so lange. Da. Vor ihm eine Tür. Er drückte die Klinke hinunter und rannte in den Raum. Am liebsten wäre er sofort wieder hinaus gelaufen. Es war das Labor. Dieser schreckliche Ort mit den tausenden Flächen und dem Lüftungsschacht. Der Leiter der Anstalt stand dort, mitten im Raum. Ondolf war vor ihn auf einen Stuhl gekettet und schrie wie am Spieß. Doch es war nicht sein eigener Schrei, sondern der von Amelia. Der Leiter drehte sich um und lächelte. „Da bist du ja. Ich habe nur auf dich gewartet!“ Er wich zurück, bis er die kalte Tür durch die er gekommen war im Rücken spürte. Der Leiter kam auf ihn zu, immer näher. Ondolf schrie weiter, mit der Stimme von Amelia und der Schrei vermischte sich mit seinem eigenen als der Leiter nur noch Zentimeter von ihm entfernt war und ihm ein Flächen an die Lippen presste...

Timothy schlug die Augen auf und der Schrei verstummte. Ein Traum. Es war nur ein Traum gewesen. Alles nur ein Traum, Timothy. Er war schweißgebadet, als er sich in seinem Sessel aufrichtete. Wo war er überhaupt? Sein Kopf dröhnte und er konnte keinen klaren Gedanken fassen. Timothy sah einen Schrank mit Flaschen, ein zerfressenes Sofa, erdige Wände und einen Schreibtisch. Der Schreibtisch regte etwas in seinem Gehirn. Langsam machte es: „Klick“. Und alles kam in seine Erinnerung zurück. Die Flucht, Amelias Höhle,... Aber wo war Amelia? Timothy sah sich um und sein Blick fiel auf eine unscheinbare, kleine Tür. Sie war in eine hintere Wand eingelassen. Aber es war nicht die Tür durch die Amelia und er hier hinein gekommen waren. Die war viel größer und lag hinter ihm. Timothy sah sich kurz um. Amelia war sowieso nicht da und bis sie zurück kam... Er ging auf die Tür zu und schaute sie sich an. Eine Klinke gab es nicht. Er drückte dagegen, sie klemmte leicht. Er drückte noch fester und gab der Tür einen Schubs mit dem Hinterteil. Mit einem leisen „Klack“ öffnete sie sich gerade so weit, dass Timothy hindurch schlüpfen konnte. Es war ein kleiner, stickiger, runder Raum. Eigentlich war er leer, bis auf ein hölzernes Regal und einem kleinen, wackeligen Tisch in einer Ecke. Auf dem Tisch lagen abgebrochene Kerzenstummel und im Regal waren ein paar noch unbenutzte Kerzen und Streichhölzer. Außerdem standen im Regal ein paar Bücher und eine Flöte. Auf dem Tisch lag außer den Kerzen noch ein abgegriffenes Notizheft. Es kam kein Licht von irgendwoher, die einzige Lichtquelle war der Spalt an der Tür. Durch die Dunkelheit konnte er alles nur schemenhaft erkennen. Timothy nahm sich die Streichhölzer und zündete einen der Kerzenstummel an. Er wollte nicht Amelias Vorräte verringern. Er griff nach dem Notizheft und schlug es auf. Es war dicht beschrieben, mit etwas krakeligen Druckbuchstaben. Er begann zu lesen.

Dienstag, 23.März

Endlich, habe ich es geschafft hierher zu kommen. Es gab einfach keine ruhige Minute. Es gibt 3 Neuzugänge und der Meister lässt mich kaum in Ruhe. Aber er sorgt für mich und ich helfe ihm gerne. Wie viel schlimmer war mein Leben doch früher! Er hat mich gerettet und aufgenommen, ich bin ihm so dankbar. Er hat gesagt, wenn ich meine Sache weiter so gut mache, lässt er mich vielleicht sogar alleine Experimente machen. Ich habe heute meine erste Essenz selber gemischt und an dem einen ausprobiert. Jetzt wo die neuen da sind und nicht nur Ondolf. Ich weiß nicht aber er tut mir leid. Das sollte er nicht aber irgendwie ist er nun schon so lange hier und nur die Flüssigkeiten halten ihn am Leben. Dabei klagt er immer über so schrecklichen Hunger. Aber Mitgefühl ist nicht gut. Ich sollte aufhören damit. Ich habe zwar in der Anstalt mein Zimmer, aber ich schlafe viel lieber hier. Bloß, darf es der Meister nicht wissen. Sonst wird er wütend. Sehr wütend. Er denkt ich schlafe, aber heute werde ich hier übernachten. Ich muss nur aufpassen, dass ich Morgen früh genug wieder in der Anstalt bin. Niemand darf etwas merken! Gute Nacht!

Timothy blickte auf. Ein ungutes Gefühl überkam ihn. Das hier war ein Tagebuch. Das Tagebuch von Amelia. Es kam ihm falsch vor es zu lesen. Aber er konnte nicht anders. Er blätterte weiter, bis zu einem späteren Eintrag.

Samstag, 6. Mai

Ich habe etwas schreckliches getan! Gott möge es mir verzeihen! Es ist so furchtbar, dass ich es kaum hier rein schreiben will. Ich habe einen der Gefangenen freigelassen. Ich habe einen Lüftungsschacht entdeckt. Im Kühlraum. Schon vor Wochen. Man kann raus aus der Anstalt und ist fast am Wald. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte aber dann war da dieser eine Gefangene. Er hat so viel gejammert und ich weiß nicht wieso es mir etwas ausgemacht hat, wo Ondolf doch so viel mehr jammert, aber ich habe ihm nach einem meiner Experimente durch den Lüftungsschacht nach draußen gelassen. Ich weiß gar nicht, ob er überhaupt überleben konnte, so geschwächt wie er war. Vielleicht habe ich es getan, weil er mich an meinen Vater erinnert. Wo ich den doch schon nicht retten konnte, vielleicht musste ich dann den Gefangenen retten. Ich habe meinen Meister verraten! Ich hoffe er wird es nicht merken, ich habe ihm gesagt, er sei bei meinem Experiment gestorben.

Timothy schauderte es. Wie hatte Amelia nur solche Sympathie für dieses Monstrum empfinden können? Das war ihm ein Rätsel. Aber jetzt schien es ja nicht mehr so zu sein. Zum Glück. Er schlug noch etwas weiter hinten auf. Es war der letzte Eintrag. Erst ein paar Wochen alt. Danach kam nichts mehr.

Donnerstag, 10. August

Heute habe ich mich hierher geflüchtet, weil der Zorn vom Leiter so groß ist. Ich kann ihn einfach nicht mehr Meister nennen. Zumindest nicht, wenn er nicht dabei ist. Er ist so ein Ekel. Ein gemeiner Schuft. Ein Idiot. Obwohl ein Idiot ist er nicht, denn schlau ist er auf jeden Fall. Leider. Ich habe 3 von den 5 Neulingen rausgebracht und hier versorgt. Es macht ihn wahnsinnig, dass schon wieder so viele bei meinen Experimenten „gestorben“ sind. Ich glaube er ahnt etwas. Die anderen 2 kann ich erst später rauslassen. Ich muss wirklich vorsichtiger sein. Ich kann es mir nicht leisten, dass er merkt was ich treibe. Ich will weg von diesem ekelhaften Ort. Aber was würden die Gefangenen machen wenn ich mich aus dem Staub machen würde? Das ich begriffen habe wie schlimm es ist, was sie machen und nun den Opfern helfen kann ist das einzige was meinem Leben noch Sinn gibt. Früher war es das Experimente machen und dem Leiter dienen, jetzt ist es Gefangene befreien. Er hat gesagt wenn das so weiter geht, lässt er mich keine Experimente mehr alleine machen. Das kann ich auf keinen Fall riskieren. Dann wäre alles vorbei. Aber ich weiß nicht ob...

Der Rest war unleserlich. Timothy wollte gerade das Buch zurück auf den Tisch legen als Amelia durch den Spalt der Tür schlüpfte und ihm mit vor Zorn verzerrtem Gesicht das Buch aus der Hand riss. Ihre Augen waren aufgerissen und Wut stand so offensichtlich darin, dass Timothy zurück zuckte. Die Wut richtete sich voll auf ihn. „Wie kannst du nur??? Ich bringe dich her, rette dich von dort...“ Ihre Hand zeigte in eine unbestimmte Richtung. „Und das ist dein Dank dafür. Du durchstöberst erst mal meine privaten Sachen. Ja, das ist PRIVAT! Auch wenn man sich das bei einem TAGEBUCH natürlich überhaupt nicht denken kann!“ Ihre Worte trieften vor Sarkasmus. „Du hast in diesem Raum nichts zu suchen. Und du brauchst ja nicht zu denken, nur wenn ich nicht da bin kannst du hier machen was du willst.“ Sie klopfte zur Untermalung ihrer Worte auf den Tisch und funkelte Timothy zornig an. Fast sah es so aus als würde sie ihn schlagen wollen. „Ich... Es tut mir leid. Aber woher sollte ich denn wissen, dass dieser Raum hier privat ist. Du musst schon aufpassen wo du Sachen hinlegst, die niemand sehen soll. Das Tagebuch lag hier einfach auf dem Tisch.“ Timothy versuchte krampfhaft sich zu verteidigen. Amelia sah ihn kalt an. „Du kannst aufhören dich rauszureden. Spar es dir! Und jetzt raus hier!“, zischte sie und wies zur Tür. Timothy machte das er fort kam. Als er die Tür aufstieß und in den Hauptraum trat, wusste er das er einen Fehler begangen hatte. Er hatte Amelias Vertrauen missbraucht.

Kapitel 9 von Ayana

Amelia stand vor dem Tisch und hielt das Buch in ihren zitternden Händen. Sie kochte vor Wut. Was erlaubte dieser Junge sich? Hatte sie wirklich so danebengelegen mit ihrem Eindruck von ihm? Wie konnte ein Mensch so ungehobelt sein, in den Geheimnissen anderer herumzuschnüffeln? Gleichzeitig verfluchte Amelia sich selbst für ihr Verhalten. Sie hätte Timothy nicht vertrauen dürfen! Er war ein Fremder, sie wusste nichts über seine Vergangenheit oder seinen Charakter.

Wie viel hatte er gelesen? Bei dem Gedanken, dass er etwas von Sam erfahren haben könnte, wurde ihr übel. Diese Geschichte lag hinter ihr. Niemand sollte je davon erfahren.

Amelia atmete tief durch und legte das Tagebuch zurück an seinen Platz. Obwohl sie noch immer stinksauer auf ihren Gast war, beruhigte sie sich allmählich. Vielleicht hatte Timothy gar nichts gelesen. Schlagartig wurde Amelia klar, dass ihr Wutausbruch ein Fehler war. Sie hatte ihre kühle, gefasste Fassade abgelegt und Schwäche gezeigt.

Plötzlich hörte sie Timothy fluchen. Eilig lief sie zur Tür und trat hindurch. Timothy stand am Eingang der Höhle und versuchte, an der Erdwand hinaufzuklettern.

„Wage es ja nicht, abzuhauen!“, herrschte Amelia ihn an. „Wir wollen ja nicht, dass dich jemand findet, weil du einfach so im Wald herumstehst.“ Timothy blickte sie an. „Danke für den Ratschlag, aber ich wollte nur mal frische Luft schnappen.“ Na super, dachte Amelia. Ein Feigling ist er also auch noch. Nachdem sie sich vergewissert hatte, dass Timothy auch wirklich da blieb, ging sie zu einem kleinen, rostigen Eimer und nahm den Hasen heraus, den sie während ihrer Abwesenheit im Wald erlegt hatte. Während der Junge, wegen dem sie aus der Anstalt flüchten musste, in ihren Sachen herumgeschnüffelt hatte. Amelia lachte bitter auf. Aber er hatte ihr durch seine Hilfe immerhin die Flucht ermöglicht. Außerdem wäre es auch ohne Timothy nur eine Frage der Zeit gewesen, bis man sie gestellt hätte. Es grenzte bereits an ein Wunder, dass sie über ein halbes Jahr so viele Gefangene hatte befreien können.

Seufzend strich Amelia sich ihre kurzen Haare hinter die Ohren und begann, den Hasen zuzubereiten. Sie bemerkte, dass Timothy sie, immer noch unschlüssig im Raum herumstehend, anstarrte. „In der rechten Ecke steht neben der Waschschüssel ein Kanister mit Wasser“, sagte sie, ohne sich ihm zuzuwenden. „Ich glaube, du hast es nötig.“ Wortlos ging Timothy dorthin und wusch sich Gesicht und Hände. Danach sprach er leise zu Amelia: „Es tut mir wirklich leid, was ich gemacht habe. Ich habe nicht nachgedacht. Ich...“, er schluckte. „Ich habe mich echt danebenbenommen.“

„Schon gut. Rumstehen und Entschuldigungen machen es auch nicht besser. Schaff lieber mal das hier nach draußen“, entgegnete Amelia in einem sanfteren Ton als beabsichtigt und drückte ihm den alten Eimer mitsamt Feuerzeug, Kräutern und dem ausgenommenen Hasen in die Hand.

Die nächste Stunde brachten die beiden damit zu, das Fleisch über einem kleinen Feuer im Eingangsbereich zu braten. Das Entfachen des Feuers dauerte länger als gewöhnlich, da die Schmerzen in Amelias Körper noch nicht vollends abgeklungen waren. Die Essentia algae wirkte zwar gegen die meisten Wirkstoffe des Gifts, bei schnellen oder abrupten Bewegungen brannten Amelias Muskeln dennoch wie das Feuer, das inzwischen vor ihr loderte.

Als das Essen fertig war, erhitzte das Mädchen etwas Wasser, kochte daraus Tee und mischte einige Heilkräuter dazu. Timothy war zwar sehr viel glimpflicher davongekommen als die meisten Männer, Frauen und Jugendlichen, die in dieser Höhle schon versorgt worden waren; aber Amelia wusste nicht, ob er sich im Kellerloch oder bei der Flucht nicht doch verletzt hatte.

Schweigend aßen sie kurz darauf – Amelia in ihrem Sessel, Timothy auf dem Boden. Amelia betrachtete den Jungen. Seine Kleidung war alt und schmutzig, er selbst mager. Folglich schien er aus einem der Armenviertel zu kommen. War er eines der vielen Kinder, die von ihren Eltern ans Labor verkauft wurden? Oder hatte man ihn auf der Straße aufgegabelt? Amelia war nie recht dahintergekommen, wie die Anstalt zu ihren „Patienten“ kam. Irgendwie mussten sie ja auch aus der Stadt in dieses entlegene Grundstück gebracht werden. Schaudernd stellte Amelia fest, dass sie es auch nie erfahren würde. Sie konnte nicht mehr zurück. Die Tierversuche waren nun ein weiteres grausames Kapitel ihrer Vergangenheit.

Kapitel 10 von Arya

Timothy starrte in das heruntergebrannte Feuer, dessen Rauch sich wabernd in der Höhle ausbreitete. Amelia hatte zwar die Klappe offengelassen, doch viel gebracht hatte es nicht. Timothy war immer noch sehr zerknirscht und wusste, dass er das Tagebuch nicht hätte lesen sollen. "Du bist und bleibst ein Dummkopf!", schalt er sich selbst.

Amelia riss ihn aus seinen Gedanken. "Willst du noch was?", sie schaute ihn grimmig an und hielt ihm die Pfanne hin. "Nein, aber danke", er lächelte sie vorsichtig an und ging sich eine Decke vom Stapel neben seinem Schlafplatz holen. Als er zurück kam, starrte Amelia immer noch grimmig in den Rauch.

"Amelia, die Sache tut mir echt Leid. Es war nur... Ich wusste ja gar nichts über dich! Ich hatte keine Ahnung, wer du bist, nur deinen Namen! Die Befreiungsaktion hätte auch einfach Teil eines Plans sein können, um herauszufinden, ob ich schnell genug, oder so bin. Ich wollte wissen, ob ich dir vertrauen kann!" Timothy wusste, dass dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. Er war eigentlich einfach nur neugierig gewesen. Auf Amelias Stirn zeigten sich tiefe Falten. "Und das ist es wert, mein Vertrauen aufs Spiel zu setzen? Das Wissen, dass du mir vertrauen kannst, dagegen, dass ich dir nicht mehr vertraue?" "Amelia, es tut mir wirklich leid. Aber ich weiß jetzt, dass ich dir vertrauen kann, und das werde ich auch tun. Aus dem, was ich gelesen habe, habe ich nur entnommen, dass du nun ein guter Mensch bist. Was du vorher warst, ist mir egal, jetzt bist du nicht mehr so!"

Amelias Züge entspannten sich etwas. Timothy wusste nicht recht, was er von ihr halten sollte. Irgendwie war sie hübsch, klug und nett, andererseits war sie grimmig, still und aufbrausend. Aber er hatte für sie ein Gefühl, welches er noch nicht ganz definieren konnte. Liebe war es bestimmt nicht, eher so etwas, wie einfache Zuneigung. Er mochte sie einfach irgendwie.

"Du weißt nun einige Details meines Lebens, ich will gar nicht wissen was, aber du weißt ein paar Sachen. Mir geht es aber nicht anders, als dir vorher. Ich habe auch nur einen Namen von dir. Sonst nur dein Alter und deine Belastbarkeitsskala." "Meine was?" "Deine Belastbarkeitsskala. Die Leute von der Anstalt errechnen aus deiner Größe, deiner Herzfrequenz und dem Blutdruck, wie viel du aushältst, ohne draufzugehen. Natürlich spielen auch Muskeln eine Rolle, aber die kann man schlecht berechnen. Wie auch immer, ist jetzt egal. Fest steht: Du weißt Dinge über mich, wegen denen du mir jetzt vertraust. Aber ich weiß nichts über dich. Wenn du mein Vertrauen haben willst, musst du mir auch einige Details erzählen. Wer du bist. Und vor allen Dingen, wie du in die Anstalt geraten bist." Sie beendete ihren Monolog und sah Timothy erwartungsvoll an. Dieser räusperte sich. Er wusste nicht genau, was er ihr sagen sollte. Dass sie in einer winzigen Sozialwohnung gelabt hatten? Wahrscheinlich schon.

Timothy räusperte sich abermals. "Okay, da ich dir vertraue, erzähle ich dir mein mistiges Leben." Er grinste schief. "Aber könnte ich vielleicht vorher doch noch was zu essen haben? Ich finde, dann erzählt es sich besser." Amelia reichte ihm wortlos die Pfanne. Als er nach dem zerkratzten Pfannenstiel griff, berührte er versehentlich Amelias Finger. Ein warmes Gefühl durchströmte ihn. Herrje, er musste sich zusammenreißen! Verliebte er sich etwas doch gerade in dieses Mädchen?! Schnell und mit heißen Ohren zog er die Pfanne zu sich herüber. Es duftete herrlich nach Kräutern, Öl und gebratenem Kaninchen. Timothy steckte sich einen Bissen in den Mund und begann zu erzählen.

"Ich fange mal damit an, wo ich herkommen. Also... Wir wohnen schon immer in einer Sozialwohnung in einem Neubaublock. Die Zimmer sind winzig, das Treppenhaus ist dreckig, und warmes Wasser bekommt man nur, wenn das Mist-Ding von einem Durchlauferhitzer einen guten Tag hat. Wir wohnen im achten Stock, unter uns eine Familie mit fünf Kindern. Es ist immer laut und der Vater raucht wie blöd. Der Rauch zieht immer von deren Balkon zu unserem hoch, also gibt es so gut wie nie frische Luft." "Wer ist wir?", unterbrach Amelia seine Erzählung. "Ich und mein Vater. Meine Mutter ist abgehauen, als ich sieben war. Sie hat mir nichts beigebracht, mein Vater war mir schon immer wichtiger. Er findet bloß schon ewig keine Arbeit, dass ist alles. Er sagt mir immer: "Timothy, mach was ordentliches aus dir!" Ich habe mir Mühe gegeben, war gut in der Schule... Dann habe ich einen Ferienjob gesucht und ein paar Sachen, wo man besser bezahlt wird, angeschrieben. Eines Morgens fand ich den Brief im Kasten. Darin stand, ich habe einen Termin beim Stadtverwaltungsamt, wegen des Aushilfejobs. Das Gebäude, wo ich hin sollte, war total renovierungsbedürftig, aber ich hab mir nichts dabei gedacht. Dort hatte ich eine Art Vorstellungsgespräch, der Typ hat mir was zu trinken gebracht, ich hab's getrunken und die letzte Erinnerung vor dem Keller, ist sein grinsendes Gesicht."

"Gut. Ein Rätsel wäre schon mal gelöst." Sie seufzte und strich sich eine kurze Strähne hinters Ohr. Amelia zögerte, dann sprach sie weiter. "Und es besteht nicht die Möglichkeit, dass dein Vater das geplant, und damit Geld gemacht hat?" Timothys Gesicht verzog sich. "Niemals! Er hat mir immer geholfen, war nie böse auf mich! Naja, einmal, als ich acht war, und seine Uhr vom Balkon geworfen habe..." Fahrig strich er sich durchs Haar. "Er würde so etwas auf jeden Fall nie tun!" "Schon gut. Es gab nur mal ein Gerücht, dass manche Eltern ihre Kinder verkauft haben. Sie stand auf und trat das Restfeuer gründlich aus. "Ich gehe die Klappe zu machen und tarnen!", rief sie noch über die Schulter, als sie nach oben kletterte.

Zwei Minuten später landetet sie wieder neben Timothy. "Alles dicht, so leicht findet uns keiner mehr!", grinste sie und ließ sich auf die Decken fallen. Timothy grinste zaghaft zurück. Dann nahm er all seinen Mut zusammen. "Bist du jetzt noch böse auf mich?" "Naja", sie runzelte die Stirn. "Es ist nicht schön, dass du in meinen Sachen herum geschnüffelt hast. Allerdings hätte ich vermutlich genauso gehandelt:" Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Ich bin immer noch ein wenig böse, aber ich weiß, dass du es nur aus Neugier und ohne böse Absicht getan hast und vertraue dir trotzdem. Lass uns nun schlafen, morgen müssen wir überlegen, wie wir aus diesem verdammten Wald herauskommen und wohin wir dann gehen. Sie nahm sich noch eine weitere Decke und pustete die wenigen Kerzen, die noch den Raum erhellten, aus. Timothy stolperte im Stockfinstern zu seiner Schlafecke hinüber, kuschelte sich in die Decken und schlief fast augenblicklich ein. Sein letzter Gedanke war, dass er gar nicht bemerkt hatte, dass er so müde war, und dass Amelia tatsächlich auch mal sehr nett sein konnte.

140 Kommentare

Erin am 17. März 2019

Also mir ist es ziemlich egal, ob sie sich verlieben oder nicht, ich finde nur, sie passen momentan noch nicht zueinander. Beide sollten, falls sie sich verlieben, noch mehr Charakterentwicklung durchleben, um ein wenig mit dem anderen zu harmonieren, denke ich, wenn ihr versteht, was ich meine Die Fortsetzung schicke ich voraussichtlich übermorgen ab, ich korrigiere sie jetzt nur noch einmal. Will ja auch was Gutes abliefern, mir ist Qualität wichtiger als Tempo.

Kathie am 16. März 2019

Wann kommt die Fortsetzung? Ich freu mich schon

Teresa Fünkchen am 15. März 2019

Ich würd sagen es entscheidet jeder selber...

Kathie am 15. März 2019

@Ayana ich denke dass könnte jeder selbst entscheiden, denn vielleicht kann ja jemand Amelia besser verkörpern als Timothy

Ayana am 14. März 2019

@Kathie Wann ist denn das Ende? Diese Geschichte wird bestimmt nie enden. Aber man könnte es ja auch so machen, dass die Gefühle nur einseitig sind. Da tut sich noch eine Frage auf: Schreiben wir jetzt immer abwechselnd aus Timothys und Amelias Sicht? Oder darf jeder selbst entscheiden, was ihm lieber passt?

Teresa Fünkchen am 14. März 2019

Danke. Jap das fänd ich gut so mit dem verlieben. Was sagt ihr anderen dazu?

Kathie am 14. März 2019

@Teresa Fünkchen also, die Reihenfolge sieht so aus: Jetzt ist Erin Hardmann dran, danach Kathie, dann Teresa Fünkchen, dann Ayana, danach Arya usw. vielleicht wäre es ja schön, wenn sich Timothy und Amelia erst am Ende verlieben? Ist nur so ne Idee, wenn die anderen das unromantischer wollen ist das natürlich auch in Ordnung

Teresa Fünkchen am 13. März 2019

Oh ein neues Kapitel! Ich hatte es einfach nicht gesehen, weil die Geschichte nicht mit oben stand... Aber sehr schön, dass man mal näheres über Timothy erfährt! Ich fände es gar nicht so schlecht wenn die beiden sich verlieben. Aber vielleicht noch nicht jetzt sofort, weil man sich ja nicht gleich verliebt. Ich persönlich glaube nicht an Liebe auf den ersten Blick. Aber es muss ja auch nicht sein! Ich habe gerade irgendwie keinen Plan wer wann dran ist also wäre es nett wenn ihr mir sagt wann ich weiter schreiben soll...

Kathie am 12. März 2019

@Arya keine Sorge! Erin, Teresa Fünkchen und ich kriegen das schon wieder zurechtgebogen bevor ihr dran kommt

Arya am 11. März 2019

@Ayana: Ich auch Ne ernsthaft, ich kann keine Liebesgeschichten schreiben! Ich weiß nicht genau, irgendwie mag er sie, aber wahrscheinlich ist es irgendwie nicht Liebe, sondern anders. Ich weiß auch nicht wie Vielleicht sind sie schlussendlich seelenverwand? Ehrlich, ich habe keine Ahnung, wieso mir das in den Sinn und die Tastatur kam Ich bin gespannt, wie ihr das Schlammassel jetzt löst (Ja ja, die Arbeit immer Anderen überlassen )

Kathie am 11. März 2019

@Ayana oh, schade... aber vielleicht entwickelt sich es garnicht zu einer Liebesgeschichte. Das kommt darauf an, was wir anderen jetzt noch schreiben

Ayana am 11. März 2019

Oh. Wenn das eine Liebesgeschichte wird, bin ich raus. Ich kann damit nichts anfangen. Aber du hast den Konflikt gut gelöst. Timothys Geschichte ist super. Dass es nicht mehr ist als ein Dialog, ist doch nichts Schlechtes. Ich finde, dass die Geschichte von allem etwas braucht

Erin Hardman am 11. März 2019

@Kathie Jup, ich mach mich gleich ans Weiterschreiben Und super Kapitel, Arya!!!

Kathie am 10. März 2019

@Arya ne, ist nicht schlimm. Ich finde, man erfährt mehr über Timothy. Das war eine sehr gute Idee Erin Hartmann, bist du noch da? Wir haben nur so lange nicht mehr etwas von dir gehört.

Arya am 10. März 2019

Ich hoffe, es ist nicht zu schlimm, dass ich die Beiden nur rumsitzen und quasseln gelassen hab.... Mir ist irgendwie nichts eingefallen Danke für das Lob, Kathie

Kathie am 9. März 2019

Aryaaaaa!!!!!!!!!!!!! Das hast du super gemacht! Erin Hardmann, jetzt bist du dran und danach ich, ok?

Arya am 9. März 2019

Gerade abgeschickt

Teresa Fünkchen am 9. März 2019

Ja da geht es mir genauso, Kathie!!!

Arya am 9. März 2019

@Kathie: Heut schick ich sie ab, versprochen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Kathie am 8. März 2019

Wann kommt die Fortsetzung, Arya? Hetz dich bitte nicht, aber ich steeeeeeerbe vor Vorfreude!!!!!!!

Kathie am 6. März 2019

@Ayana also das mit dem Alter ist nur so aus Interesse einfach nur so um zu wissen wie alt die anderen sind

Arya am 3. März 2019

Insa, was ich eigentlich schon immer mal fragen wollte: Warum ist "Im Norden oder the Amber destroys" eigentlich ganz oben, obwohl die Geschichte nicht mehr neu ist? Hatte mich nur irgendwie gewundert LG Arya

Das hat mit den Anführungszeichen zu tun, Arya. Die werden wahrscheinlich noch vor A eingeordnet.

Arya am 3. März 2019

@Meggie: Ich versuche es so bald wie möglich... Wollte es eigentlich gestern machen, wurde aber Freitag nachgeimpft und hatte extreme Impfreaktionen, Fieber und so... Aber halb so wild, mein Bruder hat die gleiche bekommen und dem ging´s viel schlechter :I

Meggie am 2. März 2019

Wann werdet ihr denn das neue Kapitel schreiben??????

Teresa Fünkchen am 2. März 2019

@Kathie: Ja , das erklärt einiges...Ich lebe in Sachsen @Ayra: Oh, das ist ja wirklich schon lange her

Arya am 1. März 2019

@Teresafünkchen: Ja, wir hatten schon, vor vier Wochen oder so... Ich wohne sechzig Kilometer oder so von Berlin weg in einem winz-Dorf

Kathie am 1. März 2019

@teresafünkchen ferien haben momentan nur Saarland Rheinland-Pfalz und Sachsen (ich als Rheinländerin auch) aber sie hatte schon davor Ferien aber in manchen Bundesländern gibt es diese Winterferien nicht, zB. Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein die armen. Aber die haben dafür zwei Wochen Osterferien und wir nur ein1/2 (glaube ich) also ist alles gerecht verteilt

Teresa Fünkchen am 28. Februar 2019

@Ayra: Aber ihr hattet doch bestimmt auch schon Ferien oder? Wo lebst du denn?

Kathie am 27. Februar 2019

@erin hardmann ok, lass Arya noch das Kapitel schreiben, dann bist du dran

Erin Hardman am 27. Februar 2019

Hei! Bitte entschuldigt, dass meine Antwort hier jetzt erst aufploppt, das wlan ist bei uns einige Tage ausgefallen ... Also wenn das so ist, würde ich sehr gern mitschreiben! Wann würde es euch denn am besten passen? Direkt nach Aryas Kapitel? Und übrigens, da hier gerade das Alter thematisiert wurde: Ich bin 13

Arya am 27. Februar 2019

@Teresafünkchen: Was?!?!?!? Ihr habt Ferien??? Mies! Naja... Und: Ja es gibt noch eine Geschichte mit so vielen Kommentaren! Ist aber auch ein Schreibprojekt Schaut mal bei "Fate", ich glaube, da sind es sogar über 150 LG Arya PS. Genau, wie alt bist du denn genau, Ayana?

Kathie am 27. Februar 2019

@Teresafünkchen ich hab auch Ferien aber es ist echt ungerecht, dass Arya noch Schule hat ...

Ayana am 26. Februar 2019

@Teresa Fünkchen 15 (Wozu ist das Alter denn wichtig? Erwachsene werden doch auch nicht danach gefragt...) @Arya das ist total okay. Besser als irgendwas hinzukritzeln Ich werde in nächster Zeit wahrscheinlich auch kaum zum Schreiben kommen.

Teresa Fünkchen am 26. Februar 2019

Das ist doch überhaupt kein Problem! Kann ich voll verstehen... Aber ich hab noch Ferien Wie alt bist du denn nun Ayana!

Arya am 26. Februar 2019

Sorry, sorry, sorry, sorry, sorry, sorry schon im Voraus, aber könnt ihr vielleicht noch bis zum Wochenende warten? Ich hab schulisch grad echt viel zu tun und schaffe es nicht, die Fortsetzung in der Woche unterzubringen Sorry...

Ayana am 26. Februar 2019

@Kathie: ein bisschen älter als Teresa Fünkchen

Teresa Fünkchen am 26. Februar 2019

@Arya: Stimmt! Ich frag mich ob es das auch noch bei anderen Geschichten gibt...Wer ist jetzt eigentlich dran mit der Fortsetzung?

Kathie am 25. Februar 2019

@Myriam ja, das hat deine Schwester sehr gut gemacht @Ayana wie alt bist du eigentlich? Teresafünkchen ist vierzehn und Arya und ich sind zwölf

Arya am 25. Februar 2019

Wow, wir haben die 100 geknackt!

Ayana am 25. Februar 2019

@Myriam: Lass das bitte. Blödsinn macht man besser außerhalb des Internets. @alle anderen: Entschuldigung...

Myriam am 25. Februar 2019

Ich liebe die Geschichte. Besonders das 9. Kapitel hat etwas an sich (gut gemacht Schwesterherz)!

Teresa Fünkchen am 24. Februar 2019

Die Fortsetzung ist wirklich toll!!! Ich persönlich finde es ja immer einfacher mit anderen an einer Geschichte zu schreiben als alleine Wenn ich mir vorstelle, dass wir erst nur zu 2. waren... Aber ich find es toll, dass so viele mitmachen wollen. Ich persönlich fände es gut wenn wir jetzt immer abwechselnd aus Timothys und Amelias Sicht schreiben würden. LG

Arya am 22. Februar 2019

@Erin: Ja eigentlich schon Du müsstest nur sagen, wann du was schreiben wollen würdest. Ich bin schon dabei meine Fortsetzung zu schreiben, aber danach könntest du bestimmt mal LG Arya

Kathie am 22. Februar 2019

@Erin Hardmann Kein Buchrücken ist zu klein, wie Arya schon gesagt hat die anderen sind sicher einverstanden damit, oder? Wir müssen dann nur noch eine neue Reihenfolge erstellen, danach sagen wir dir Bescheid, wann du schreiben kannst, ok? Ps.: Ich finde es super, dass so viele am Schreibprojekt Interesse gefunden haben

Erin Hardman am 22. Februar 2019

Hallo ihr lieben Autoren/Autorinnen! Ich habe die Geschichte gerade in einem Rutsch durchgelesen und muss sagen: Sie gefällt mir wirklich richtig gut! Vor allem mag ich die verschiedenen Charaktere. Amelia ist auf jeden Fall eine spannende Figur! Eine Frage mal zu diesem Projekt: Kann da jeder weiterschreiben, der Lust hat? Ich hätte schon Interesse daran, ein Kapitel zu schreiben, denke ich. LG, Erin

Arya am 21. Februar 2019

Wow, Ayana, das ist super !!!!!! Dann bin jetzt wohl ich dran... Habe schon eine Grundidee, wie es weitergehen kann... @Insa: Wenn noch mehr Leute mitschreiben, ist ein Buchrücken zu klein, um alle Namen aufzunehmen...

Ayana am 21. Februar 2019

Den Namen nach könnte es irgendeine englischsprachige Gegend sein. Schreibt ihr jetzt wieder aus Timothys Sicht oder macht ihr mit Amelia weiter? Bin gespannt

Tilda am 21. Februar 2019

Das neue Kapitel ist echt schön geworden

Kathie am 21. Februar 2019

Wir müssen oben noch Ayana hinzufügen, Insa

Schon geschehen

Kathie am 21. Februar 2019

@Ayana das wissen wir noch nicht so recht. Wenn du ne Idee hast kannst du die Stadt /das Land gerne in die Kommentare schreiben

Ayana am 20. Februar 2019

Wo spielt die Geschichte eigentlich?

Kathie am 20. Februar 2019

Oh, Ayana, das Kapitel ist so schön! Das hast du toll gemacht, ich rufe gleich mal Arya an und sag ihr Bescheid Die Idee aus Amelia Sicht zu schreiben war super!

Kathie am 20. Februar 2019

Danke Lucy Das schöne ist einfach, dass man immer gespannt auf die Fortsetzung warten kann @Meggie am Anfang wusste ich auch nicht so ganz genau wie das funktionieren könnte, aber es macht Spaß weiter zu schreiben

Lucy am 20. Februar 2019

Ich finde eure Geschichte echt spannend! Am liebsten würde ich sofort weiterlesen, auch wenn noch keine Fortsetzung da ist. Am Ende kann man daraus ein Buch machen!! HEL Lucy

Arya am 19. Februar 2019

@Meggie: Ach, wenn man das macht ist es gar nicht soooo schwer Man hat zwar teilweise zum Anfang keine Ahnung, was man schreiben soll, aber irgendwie fällt einem dann doch was ein

Meggie am 18. Februar 2019

Supercool eure Geschichte, ich habe alles auf einmal gelesen. Also ich könnte nicht die Geschichte von jemand anderem weiterschreiben.

Kathie am 17. Februar 2019

Danke Isabelle @Insa danke ️ Das ist echt lieb von dir

Isabelle am 17. Februar 2019

Ich finde die Geschichte wirklich klasse

Arya am 17. Februar 2019

Danke für das Lob Tilda

Arya am 16. Februar 2019

Oh, Danke Insa

Arya am 15. Februar 2019

@Ayana: Ne, ich hab eigentlich noch keine Idee, also mach ruhig @Insa: Oh, ich habe hier gerade die ganzen "Irgendwas stimmt nicht" Kommentare gelesen. Sieht aus als hätten wir dich ganz schön genervt :I Sorry :I :I

Nein, ihr habt mich noch nie genervt, liebe Arya

Tilda am 15. Februar 2019

Die Geschichte ist toll. Interessant ist, dass eure Schreibstile so gut miteinander harmonieren. * Es macht Spaß eure Geschichte zu lesen. Macht unbedingt weiter so.

Teresa Fünkchen am 14. Februar 2019

Oh danke euch allen! Und ich freu mich schon auf die nächste Fortsetzung! Lass dir ruhig Zeit, Ayana. Hab ich das jetzt richtig geschrieben? Und bei mir war das auch so Kathie. Da stand aufeinmal 77 Kommentare aber meins war immer noch das letzte was ich gesehen habe... Und jetzt waren sie schwups alle da!

Kathie am 14. Februar 2019

Ähm, insa, also bei mir werden iwie keine neuen Kommentare angezeigt- aber da steht „75 Kommentare“ aber die werden bei mir nicht angezeigt. Ich habe drei mal nachgezählt aber es sind nur 71.

Haben's gerade repariert

Ayana am 14. Februar 2019

@Arya: Ich schreibe jetzt, wenn du nichts dagegen hast. Es klingt, als hättest du auch eine Idee? Ich habe schon angefangen. Du kannst dich aber darauf einstellen, dass ich die Handlung nicht weit vorantreiben werde. Ich konzentriere mich auf Amelias Gedanken.

Arya am 14. Februar 2019

THERESAFÜNKCHEN!!!!!!!!!!! Das Kapitel ist super!!!!! Ayana, willst du jetzt ein Kapitel aus der Sicht von Amelia schreiben? Du kannst dir auch ruhig Zeit dazu lassen

Kathie am 13. Februar 2019

Ohhh! Ich habe die Fortsetzung gerade gelesen und sie ist super! Das mit dem Tagebuch war eine super Idee, dann ist das schon mal ein kleiner Ansatz für die Fortsetzung aus Amelia Sicht

Ayana am 13. Februar 2019

Das ist super, Teresa Fünkchen! Dann mache ich mich mal an die Arbeit...

Teresa Fünkchen am 12. Februar 2019

Ach und Insa...Auch bei mir sind die Einträge nicht in der richtigen Reihenfolge. Da sind dann Antworten schon vor den Fragen oder so...

Schau mal, was ich den anderen dazu auf ihre Kommentare hin geantwortet habe...

Ayana am 11. Februar 2019

Jetzt passt es!! @Teresa Fünkchen: klingt gut. Dann habe ich auch noch Zeit zum Nachdenken.

Arya am 11. Februar 2019

@Insa: es war zwar manchmal der gleiche Tag, aber der eine Kommentar stand dann schon da, wurde also definitiv früher abgeschickt...

Ja, Arya, die Kommentare werden leider nur nach Datum und nicht nach Uhrzeit gespeichert. Und auf der Seite werden sie dann nur nach Datum ausgegeben. Und da es keine Uhrzeit gibt, werden die automatisch auch noch nach, ich glaube, Anfangsbuchstaben sortiert. Dadurch gerät das dann durcheinander.

 

Arya am 11. Februar 2019

@Insa: manchmal ist es so, dass da schon ein Eintrag steht, also schon freigeschaltet ist, und wenn ich dann antworte, ist es oft so, dass meine Antwort dadrunter steht, und nicht drüber. Ich glaube bei den anderen ist das auch öfter so... LG Arya

Kathie am 11. Februar 2019

Also: Danach schreibt Ayana, dann Arya, dann ich und dann wieder du? Hab ich die Reihenfolge richtig verstanden?

Kathie am 11. Februar 2019

@Teresa Fünkchen Ist nicht so schlimm, bei mir wurde die Fortsetzung auch eine Weile nicht angezeigt. Wir freuen uns schon auf deine Fortsetzung lass dir ruhig alle Zeit, die du brauchst

Kathie am 11. Februar 2019

@Insa also das Kommentar was ich als letztes abgeschickt habe steht jetzt irgendwo da unten. Ich finde das zwar nicht so dramatisch aber man hat manchmal einen schlechten Überblick. Besonders wenn mehrere Kommis an einem Tag geschrieben sind. Ist aber aus meiner Sicht nicht so schlimm

Schau mal, ist es jetzt korrekt soriert?

Ayana am 11. Februar 2019

@Insa Mein letzter Kommentar steht bei mir beispielsweise an erster Stelle und Kathies Antwort darauf weiter unten, obwohl sie ja später am Tag geschrieben haben muss. Vielleicht liegt es auch an unseren Geräten?

Jetzt müsste es stimmen....

Teresa Fünkchen am 10. Februar 2019

Es tut mir total Leid, dass ich noch nicht geschrieben habe...Aber es hat die Geschichte nicht mehr angezeigt und auch nicht die Fortsetzung von Kathie. Ich hab keine Ahnung was da los war. Ich schreibe jetzt noch mal aus Timothys Sicht und dann könnt ihr ja mal mit Amelia weitermachen ja?

Arya am 10. Februar 2019

@Insa: hier nicht...

Liebe Arya, die Einträge erscheinen immer genau in der Reihenfolge, in der sie von euch abgeschickt werden. Und der aktuellste steht immer ganz oben in der Liste. Was genau meint ihr denn mit "falsche Reihenfolge"?

Kathie am 10. Februar 2019

@Ayana ist bei mir auch so, ist aber auch nicht so schlimm, man kann sich das ja auch anhand der Handlungen richtig denken Übrigens: Wer einen guten Titel für die Geschichte hat, kann diesen gerne in die kommis schreiben

Hallo Kathie, die Einträge erscheinen immer genau in der Reihenfolge, in der sie von euch abgeschickt werden. Und der aktuellste steht immer ganz oben in der Liste. Was genau meint ihr denn mit "falsche Reihenfolge"?

Ayana am 10. Februar 2019

@Insa: woran liegt es, dass die Kommentare nicht immer in der zeitlich richtigen Reihenfolge stehen?

Also, bei mir stehen sie chronologisch in der richtigen Reihenfolge.... ?

Kathie am 10. Februar 2019

@Ayana Das ist in Ordnung! Die anderen mussten einmal bei mir auch ein bisschen warten, weil ich eine Zeit lang krank war. Lass dir ruhig Zeit, bei einer Geschichte soll man sich nicht hetzen sondern ganz in Ruhe schreiben

Ayana am 10. Februar 2019

Prima! Das passt gut. Danke

Arya am 9. Februar 2019

Gerne, Ayana! Du könntest ja noch warten, bis Theresafünkchen ihre Fortsetzung hat, und dann eine schreiben

Ayana am 9. Februar 2019

Ich würde gerne so ein Kapitel schreiben, aber ich brauche etwas Zeit. Zwei Wochen könnt ihr wahrscheinlich nicht warten, oder? Ich möchte nämlich sehr gerne mitschreiben.

Arya am 8. Februar 2019

@Kathie: Das war nicht ich. Das war Ayana nicht Arya

Kathie am 8. Februar 2019

@ Arya das ist eine gute Idee Vielleicht kommt dann ein bisschen Amelias Charakter zum Vorschein und ein paar Hintergrundgeschichten oder so

Ayana am 7. Februar 2019

Mir kam die Idee, einige Kapitel der Geschichte aus Amelias Sicht zu schreiben. Was haltet ihr davon?

Arya am 7. Februar 2019

Juhuh, die Fortsetzung ist da! Sie ist echt gut geworden!!!

Arya am 31. Januar 2019

Ich freue mich schon mega auf die Fortsetzung, Kathie!!!!

Kathie am 30. Januar 2019

@Guinever: ja es gibt eine. Leider hatte ich in den letzten Tagen echt viel um die Ohren und bei dem ganzen Stress fiel es mir nicht leicht, das nächste Kapitel zu schreiben. Es ist aber bald da

Teresa Fünkchen am 30. Januar 2019

Ich denke schon, dass es weiter geht Guinever

Guinever am 30. Januar 2019

Hallo! Ich finde eure Geschichte sehr toll! Gibt es eine Fortsetzung? Biiiiiitteeee! Ich will wisse wie es weitergeht!

Kathie am 23. Januar 2019

Sorry dass das so lange gedauert hat, ich schicke die Fortsetzung spätestens morgen ab Euch noch einen schönen Tag

Teresa Fünkchen am 20. Januar 2019

Hey Cool! Bin schon gespannt auf deine Fortsetztung Kathie

Kathie am 19. Januar 2019

Wow die Fortsetzung ist super!!!! Mal sehen wie ich mich da anschließen kann... ich streng mal mein Hirn an... irgendwann macht es »bing!!« und zack-ist eine Idee da

Arya am 19. Januar 2019

Ah sie ist da! Danke Insa! Du bist dran, Kathie!

Arya am 17. Januar 2019

Gute Idee! Also alle mal bitte ihr Hirn nach Titelideen durchforsten!

Kathie am 17. Januar 2019

Wir können ja mal überlegen und wenn noch jemand außer uns 3 eine Idee hat kann der den Titel (Vorschlag) ja in die Kommentare schreiben

Fünkchen am 16. Januar 2019

Wollen wir uns vielleicht mal einen Namen für die Geschichte ausdenken? Oder soll "No Name" bleiben?

Ein Titel wäre schon schöner Liebe Grüße, Insa

Teresa Fünkchen am 15. Januar 2019

Danke Ich bin schon gespannt wie ihr weiter macht!

Arya am 14. Januar 2019

WOW!!!!! OMG, du hast die Situation super gelöst !!! Ich habe schon den Anflug eines Hauchs einer Idee, wie ich da weiterkomme

Kathie am 14. Januar 2019

Oh, das Kapitel ist super!!! Kann es kaum erwarten, mehr zu lesen

Arya am 12. Januar 2019

Super, bin schon gespannt

Fünkchen am 12. Januar 2019

Also ich hab die Fortsetzung jetzt abgeschickt. Sorry das es so lange gedauert hat.

Teresa Fünkchen am 11. Januar 2019

Ich schick es morgen.... Mir fehlt noch die zündende Idee aber das wird schon noch..

Lia am 9. Januar 2019

@Arya Ah okay

Arya am 8. Januar 2019

@Kathie: Nein, ist wirklich nicht schlimm @Teresafünkchen: Ja du bist dran @Lia: Also, ich habe im Gästebuch gefragt, wer Lust zu so was hätte, und dann haben wir die Kapitel eben immer abwechselnd an Insa geschickt. Man muss halt oben rüberschreiben, welches Kapitel das sein soll, und von wem

Teresa Fünkchen am 7. Januar 2019

Hey cool Toll geschrieben! Jetzt bin ich wieder dran oder? Ich schick die Fortsetzung bald!

Lia am 7. Januar 2019

Die Geschichte ist echt super! Großes Lob an euch! Wie funktioniert das eigentlich mit dem gemeinsamen Geschichte schreiben, wenn ihr euch gar nicht kanntet? LG

Kathie am 7. Januar 2019

Tut mir leid. Ist aber hoffentlich nicht so schlimm, oder? Ich habe da wohl etwas falsch verstanden... Ich hoffe ihr könnt gut weiterschreiben hdl Kathie

Spitzenschuh am 7. Januar 2019

Ich bin 12. Übrigens: Ich mag eure Geschichte sehr gern!

Arya am 7. Januar 2019

Super Kathie!!!!!!!!! Ist wirklich gelungen!!!! Mir sind nur 2 Unregelmäßigkeiten aufgefallen, nämlich: Der Junge ist eigentlich die Wache an der Kellertür und ist auch da stehen geblieben (ist aber nicht schlimm, und fällt auch nicht auf) und nur zur Erklärung, Amelie weiß, dass er da ist, weil sie in diesem Betrieb mitarbeitet. Also nach meiner Idee war sie ein Waisenkind und die Leute haben sie aufgenommen und sie zur Mitarbeiterin im Betrieb gemacht. Ihr ist aber irgendwann aufgefallen, dass das was die da machen nicht ganz O.K ist und seitdem versucht sie so viele wie möglich da rauszuholen, wobei sie vor anderen Mitarbeitern immer noch so tun muss als würde sie die Gefangenen nur zum Versuchsraum bringen. Ich hoffe jetzt ist alles klar LG Arya

Teresa Fünkchen am 6. Januar 2019

Wie meinst du das Kathie (oder Lara)? Die E-Mail mit der Geschichte an Insa?

Arya am 6. Januar 2019

@Kathie: wollen wir auch mal E-Mail Adressen austauschen? Insa, wie geht das überhaupt? Schreiben wir dann dir eine Mail und fragen, ob du uns dann die E-Mail geben könntest, oder wie?

Ja, genau, Arya. Schreibt einfach an mail@corneliafunke.com

Arya am 6. Januar 2019

@Kathie: England?!?!? Was für eine Gemeinheit!!!! Mein bisheriges Lieblingsland! Da hättest du mich doch mitnehmen können Und nur so, ich heiße eigentlich auch anders Ich verrate aber nur zwei Dinge: 1. Die Namenslänge ändert sich nicht 2. der erste und der letzte Buchstabe bleiben wie bei Arya. Na gut, jetzt ist es eigentlich ziemlich einfach

Kathie am 6. Januar 2019

@Spitzenschuh Ich bin 12 Jahre alt Und heiße in Wirklichkeit gar nicht Kathie sondern Lara

Kathie am 6. Januar 2019

Liebe teresafünkchen, bei der E-mail habe ich vergessen, meine E-mail Adresse hinzuschreiben. Ist das schlimm? Ich bin leider zu ungebildet um das zu wissen

Kathie am 6. Januar 2019

Tut mir leid das ich so lange nicht mehr geschrieben habe. Ich war die letzte Woche in England, bei einer Freundin von mir und kam leider noch nicht dazu, die Geschichte abzuschicken. Sie ist aber sicher spätestens morgen da

Teresa Fünkchen am 6. Januar 2019

Und vielen Dank für das Namen ändern Insa

Teresa Fünkchen am 6. Januar 2019

@Spitzenschuh: Ich bin 13 und werde jetzt im Januar 14 Und du?

Arya am 5. Januar 2019

@Spitzenschuh: Ich bin 12 und werde im März 13

Spitzenschuh am 5. Januar 2019

Arya, TerasaFünkchen und Kathie, wie alt seid ihr eigentlich?

Arya am 5. Januar 2019

Kathie? Bist du noch da? Ich wundere mich nur, weil von dir nichts mehr kommt Also du müsstest jetzt mit Kapitel 4 weitermachen LG Arya

Arya am 4. Januar 2019

Insa? Kannst vielleicht bitte den Buchrücken auf "No Name" von Arya TeresaFünkchen und Kathie ändern?

Aber sicher

Arya am 3. Januar 2019

@Teresafünkchen: Danke für das Lob !!! Ja, mit der Reihenfolge hätte ich das auch so gedacht

Teresa Fünkchen am 2. Januar 2019

Hey cool Arya Toll geschrieben! Freue mich schon auf deinen Teil Kathie... Wir können es ja immer so in dem Rythmus machen. Ich, Arya, Kathie...

Teresa Fünkchen am 1. Januar 2019

@Gwin: Nein, das war keine Absicht. Ich wusste mir einfach nicht anders zu helfen um es noch halbwegs realistisch zu machen. Aber du könntest Recht haben. @Kathie: Aber klar kannst du mitmachen wir haben ja ausdrücklich dazu eingeladen. Ich freue mich schon auf deine Fortsetztung. Ihr solltet euch vielleicht nur ausmachen wer zuerst schreibt.

Arya am 1. Januar 2019

@Kathie: du kannst die E-Mail auch gleich an Insa schicken, wenn du dazuschreibst, dass das das soundsovielte Kapitel von No Name von Kathie sein soll

Arya am 1. Januar 2019

@Kathie: also Kapitel 3 habe ich jetzt schon reingeschickt :I du könntest dann mit Nr. 4 weitermachen, wär das Okay? :I

Kathie am 1. Januar 2019

@Arya Oh, danke! Das ist eine super Idee! Kann mich gleich mal dransetzen Das ist wirklich lieb von dir! Ich schicke Teresa dann eine E-Mail wenn sie fertig ist, okay? Ich kau mir schon die Fingernägel ab, vor Aufregung, du weist garnicht, wie ich mich freue! hdl Kathie

Gwin am 31. Dezember 2019

Cool, echt nette Idee. Es ist echt krass, wenn ich die Geschichte so lese hört es sich an, als hätte das ein richtiger Autor geschrieben Und ich hab noch ne Frage: Habt ihr es mit Absicht so gemacht, dass man sich bei dem alten Mann etwas an Gollum erinnert? Liebe Grüße, Gwin

Arya am 31. Dezember 2019

@Kathie: möchtest du auch mitmachen? Ich, also wir, würden uns freuen!

Kathie am 31. Dezember 2019

Wow, das mit dem weiterschreiben ist eine super Idee! Ich finde das toll

Teresa Fünkchen am 30. Dezember 2018

Danke, Arya Ich freue mich auf deine Fortsetzung! Und ich gebe Arya Recht, es können ruhig noch ein paar mehr mit schreiben.

Elea am 30. Dezember 2018

Oh ha! Super Geschichte und richtig spannend! Lg, Elea

Arya am 30. Dezember 2018

@Teresafünkchen: suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper!!!!!! Die Fortsetzung ist mega gut geworden !!!!! Naja, ich versuche jetzt mal da einen halbwegs guten Anschluss zu schreiben...

Arya am 30. Dezember 2018

Also nochmal für alle: Diese Geschichte ist zum weiterschreiben gedacht! Also so, dass man sich immer mit den Kapiteln abwechselt!

Teresa Fünkchen am 29. Dezember 2018

Also ich hab meine Fortsetzung gestern verschickt... Ich hoffe sie wird bald rein gestellt.

Mary Buchhorn am 28. Dezember 2018

Sehr schön geschrieben!

Arya am 28. Dezember 2018

So Teresafünkchen, das ist jetzt mal der Anfang Also wie machen wir das? Du schreibst jetzt das nächste Kapitel und dann immer abwechselnd, und falls noch jemand dazukommt, machen wir eine neue Reinfolge. Falls du eine bessere Idee hast, können wir es auch anders machen Ich bin gespannt, wie du das jetzt weiterschreibst, weil ich im Moment keine Ahnung habe, was ich da schreiben könnte LG Arya