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Gwen

Gedanken, von der Nacht geschenkt

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Sie hat dir geholfen. 

Sie hat dich getröstet. 

Sie hat dir Mut gemacht. 

 

Und das ist Alles, was du ihr zurückgeben konntest. 

In diesem Moment, verschwommen vom Nebel, ein Versteck des Anderen, verhüllt zu deinem Schutz. 

 

„Du musst nicht Alles sehen“, sagte sie. 

 

Deine Sinne, getrübt von ihren Tränen, die dich lähmten. 

Regen, Bloss Regen, sagen die Anderen. 

Alles, Alles ist so Still, dass sie dir die Ohren betäubt - die Stille. 

Die Stille deines Herzens. 

Die Nacht. 

Du bist wütend. 

Doch du sagst Nichts. 

Du kannst nicht, du willst nicht, du musst nicht. 

Deine Hände ballen sich. Die Knöchel verfärben sich weiss. 

 

Doch da ist nichts. 

Sie ist nicht hier. Sie ist weg.

Schon lange! 

 

Du siehst Nichts. 

Du hörst Nichts. 

Du fühlst Nichts. 

Ja, Da ist Nichts. 

2 Kommentare

Feuerelfe am 5. Dezember 2018

Hey, Gwen ich stimme Teresa Fünkchen in diesem Fall nicht zu. Nur weil man etwas nicht gleich durchblickt, bedeutet das nicht, dass es nicht gut ist. Besonders bei Gedichten ist das meiner Meinung nach sogar ein ziemlich gutes Stilmittel, wenn man es als solches bezeichnen kann. Toll geschrieben! Lg

Teresa Fünkchen am 3. Dezember 2018

Ich denke du hattest eine gute Idee für das Gedicht, aber könntest es noch nicht so gut umsetzten. Ich werde noch nicht ganz schlau daraus, es ist ein bisschen verwirrend. Setz dich am besten noch mal hin und überarbeite es noch mal...