Toivo Franzki

Diebe

Wir sind Diebe

Diebe der Liebe;

der Lieben waren wir einst Sieben,

Sieben und einer,

ist fast Keiner!

17 Millionenließen ihr Leben,

ihrer Gleich wird’s keine geben

s' gab kein Verschonen!

Wer wird's ihnen lohnen?

Drei sind gegangen,

von G'vater Tod gefangen,

durch Kugeln und Granaten,

s'gibt tausende von Arten,

doch keine Heldentaten!

G'vater ist der Tod,

G'vater zerstört das Lot,

G'vater sät die Not,

und erntet.

Hier stehen wir,

sind nur noch Viere,

sind keine Menschen,

keine Tiere!

Unser Zuhause,

ist nicht da Draußen,

ist nicht Daheim,

ich mach mir keinen Reim!

Unsre Erben,

wir besiegelten Ihr Verderben!

Was haben wir Ihnen gelassen;

außer leeren Kassen?

Sie werden uns hassen!

Denn der Krieg

kennt keinen Sieg.

Und der Krieger,

wird nicht zum Sieger!

Sieger ist der G'vater,

der

G'vater ist der Tod,

G'vater zerstört das Lot,

G'vater sät die Not,

und

erntet.

Toivo Franzki, Januar 2013, Deutschunterricht.