X

Meldor

Ungebrochen

Diese Geschichte drucken

Ich war eine Weile weg, aber als ich wieder auf die Seite kam dachte ich mir sofort etwas hochzuladen. Die Geschichte ist kurz gefasst und ich bitte euch in den Commis zu sagen ob ihr eine Fortsetzung wünscht.

Der Junge blickt in den tiefen Abgrund, der sich vor ihm auftut. Soweit das Auge reicht nur Ödland.

Einige halb vertrocknete Bäume kämpfen um den Morgentau, doch die frühe Tageszeit tut nichts gegen die Tatsache das es zu heiß ist um hier zu überleben. Der staubtrockene Wind treibt dem halben Kind Sandkörner in die Augen. Das zerfetzte Stück Stoff das den Öberkörper des Jungen bedeckt und sich ein T-shirt nennen will, klebt ihm an der Brust. Er hat den Geschmack von Wasser bereits vergessen. Ihm bleibt nur die immerwährende Hitze und die Einsamkeit der Wüste.

Nur die Sonne wie ein breites Grinsen am Himmel, dazu geboren um Menschen zu verbrennen und die Luft flimmern zu lassen. Nur Sand der große Reichtum der Wüste. Nur Tod. Hier gibt es nichts außer ihm, die Luft stinkt förmlich danach. Wannsinn hat sich verbreitet und hindert den Jungen einen klaren Gedanken zu fassen. Die Schatten unter den Augen der wankenden Gestalt gleichen Monstern. Er hat einmal eine Schule besucht, eigendlich war es dort lustig zu gegangen. Aber dort hat er auch gelernt, dass warme Luft aufsteigt. Er fasst sich an den Kopf. "Ich werde ersticken, jämmerlich ersticken, wie ein Fisch."

Wie das riesige Maul eines gigantischen Raubtieres klafft die Schlucht, unübersehbar, unbezwingbar. Von endloser Finsternis  behaftete Tiefen. Unergründlich spaltet die Schlucht die Wüste. Dem Jungen fällt sein Name nicht mehr ein, er hat zulange nicht mehr mit einem Mensch gesprochen, und die Selbstgespräche, die anfangs etwas Kraft zu Weitermachen gegeben haben, aufgegeben.

Mission gescheitert, Freunde verloren, Lachen verlernt.

Je länger sich sein Blick in der Schwärze verliert, desto mehr bekommt er Angst, vor etwas Unerwartetem. Vielleicht gibt es… nein! Die wildesten Gedanken toben ihm durch den Kopf. Er hatte den Tod mit eigenen Augen gesehen. Es gibt keine Kameraden mehr.

Der Schlund, keine Option mehr. Er torkelt nach hinten, bleibt mit dem Fuß stecken und fällt hin. Die Sonne blendet ihn und er rappelt sich ängstlich wimmernd auf. Langsam setzt sich der Haufen Elend in Bewegung, bricht zusammen, krabbelt ein Stück, steht wieder auf.

 

Ungebrochen.

Wie ein weit entferntes Wort, wie als würde es ein Sterbender unverständlich stammeln.

Die leergesaugte Hülle eines Jungen der nichts mehr zu verlieren hat, nimmt den aussichtlosen Kampf mit der Wüste auf.

Eine winzige Staubwolke am Horizont lässt den Kleinen aufblicken. Und als er einen Reiter auf einem schwarzen Ross erkennt brechen blutige Lippen auf und ein einzelnes, freigelassenes Wort kriecht durch das Meer aus Sand.

„Vater?“

Nach stundenlanger Schreibtischarbeit zückt Har sein Handy. Nichts Besonderes, nur ein kleines Display und ein paar Tasten. Der Bildschirm des Handtelefons leuchtet schwach. Plötzlich piept das Gerät, ein nerviger Ton der sich leider nicht umstellen lässt. Doch schlagartig kippt seine Stimmung, ein Blick genügt. „Lorren? Komm schnell“, ruft er in die verzweigten Räume der Zentrale. Nur ein paar rasche Bewegungen und er ruft eine Nachricht auf. Hinter ihm kommt sein Assistent und Freund angelaufen. In besorgtem Ton fragt Lorren: „Alles ok?“

„Eine Nachricht von Rosk!“ Lorren Augen weiten sich. „Jetzt schon!“, ruft er aus. Schwitzende Finger fliegen auf den Tasten hin und her, um den Code zu knacken mit dem die Nachricht verschlüsselt ist. Dann leuchtet der Bildschirm kurz auf und ein Lagebericht erscheint.

An Commander Har,

ich schreibe mit dem Handy meines Vaters. Er hat mich aus der Wüste gerettet, wir sind jetzt in Dubai. Mission gescheitert, Code: Die Vögel sind ausgeflogen. Meine Kameraden und ich wurden mehrmals überfallen, nur ich habe den Hinterhalt überlebt. Es tut mir leid.

Hauptmann Scharim

Der diskrete Assistent hatte sich weggedreht und blickt dem Commander jetzt fragend in die Augen. Der Schock ist Har ins Gesicht geschrieben als er traurig den Kopf schüttelt. „Was nun?“, fragt und flucht Lorren zu gleich.

Har streicht sich durch das kurze, schwarze Haar, das mit den Jahren immer mehr graue Strähnen bekam. Dann lässt er sich mit einem tiefen, traurigen Seufzer in den Sessel mit dem roten Poster fallen, der an seinem Schreibtisch stand. Lorren blickt ihn ratlos an. Das würde alles ändern. „Informiere jegliche Truppen auf allen sieben Schlachtfeldern und gib diese Information an die taktische Zentrale weiter! Heute im Anschluss fährst du nach Dubai und holst Scharim ab, ich will seinen Bericht aus erster Hand. Dies sind dunkle Tage, traue niemandem!“

Lorren wartet einen Moment, falls wie so oft noch ein weiteres Kommando fallen sollte. Er blickt in das ernste Gesicht des Commanders. Har sieht erschöpft aus, wie er den Kopf mit den Händen stützt wie Engel die einen Toten in den Himmel tragen. Sein Freund trägt eine enorm schwere Last auf seinen Schultern.

„Sofort!“ Mit einem kurzen Nicken macht sich Har Assistent auf dem Weg, die Zentrale zu benachrichtigen.

Lorren umrundet einen Tisch mit einem Computer, der merkwürdige Grafiken zeigt. Der Commander dreht sich auf seinem Sessel um, sodass die Lehne Lorren kalt von hinten anblickt. Dieser derweil hatte per Kommunikator Sweert informiert, der gerade alle Hauptmänner über die neue Lage unterrichtet. Nun eilt er über den roten Teppich des Hauptflures in Richtung militärischer Kommunikationszentrale. Der kleine Mann biegt links ab und passiert zwei gelangweilte Wächter, die sichtlich auf das Ende der Sitzung und damit auf ihren Feierabend warten. Hinter den Doppeltüren befindet sich ein geräumiger Raum in dessen Mitte ein breiter runder Tisch steht. Einige gestresste, schwer konzentrierte Männer stehen um das hölzerne Möbelstück. Als Lorren den Saal betritt greift einer zur Seite und schiebt eine kleine Figur auf einer ausgebreiteten Karte nach vorne, daraufhin bricht eine heftige Diskussion, die auszuarten droht doch Lorren bleib gelassen. Er hatte sich an die hitzigen militärischen Köpfe gewöhnt.

Der Assistent des Commanders wartet ein Wenig ungeduldig und tippt im Rhythmus zu einem Ohrwurm der sich vom Commander zu ihm übertragen hatte mit dem Fuß auf dem Boden.

Als die Männer aufhören sich wild gestikulierend anzuschreien zischt einer von ihnen mit einem braunen Gewand zu seinen Kollegen, der Lorren bemerkt hat: „Seid still!“ Lorren tritt vor und verkündet den Männern in die Augen blickend: „Hauptmann Scharims Team hat versagt.“ Von Entsetzen zu Angst bis hin zu Verachtung sah Lorren alles in den Gesichtern.

Während die meisten unwohl von dem einen Fuß auf den anderen treten, tritt einer der taktischen Truppe nach vorne und ruft: „Dieses halbe Kind ist und bleibt ein unnützer Bengel, der es nicht verdient hat Hauptmann genannt zu werden!“ „Er hat die Gabe“, erinnert Lorren den aufgebrachten Strategen. „Gabe hin, Gabe her, was er uns je gebracht?!“, flucht der Mann weiter. „Das wisst ihr genau. Geht ihr doch das raus und ich wette ihr kommt nie wieder zurück!“, kontert der nun leicht zornige Lorren. Er war laut geworden um den Jungen zu verteidigen, er mochte das vom Schicksal nur so gebeutelte Kind.

Völlig wütend blickt der Stratege den Assistent von Har an, dieser wiederum starrt mit einem spitzen Lächeln, dass sich um seine Lippen kräuselt und aus seine kalte Überlegenheit zurückzuführen ist dagegen. Dann blickt der ausgetickte Typ sich wild zu seinen Kameraden um, flucht kurz aber laut und spuckt vor seinem Gegenüber auf den Boden. Dann wirft er die alberne Mütze die signalisierte, das der Träger zu den taktischen Generälen gehörte auf den roten Teppich und stürmt mit einem hochroten Kopf aus dem Raum. Abu Ib Raha, der oberste Stratege scheucht die anderen Strategen mit einer müden Handbewegung aus dem Raum.

„Der kriegt sich schon wieder ein“, meint Abu hinsichtlich des Ausbruchs der Strategen eben. „Ihr bringt schlechte Kunde. Bedauerlich von Scharims Scheitern zu hören.“, sagt der Alte angespannt. Er nickt Lorren zu und fordert diesen in Arabisch auf Einzelheiten zu erzählen. Diese schildert kurz: „Scharim ist der einzige Überlebende, wir müssen ein neues Eliteteam zusammenstellen.“ Abu Ib Raha stimmt mit trauriger Stimme zu. Der alte Abu wurde er von vielen genannt und Lorren hatte großen Respekt vor ihm.

Dann verabschiedet sich Lorren und huscht hastig aus dem Saal. Hier draußen fällt ihm die schlecht Luft im taktischen Raum auf und er saugt gierig die frische Luft des Hauptkorridors in seine Lunge auf. Er straffte sich und schreitet weiter zum Aufzug. Vor den metallenen Türen der Aufzüge stoppt Lorren wählt wie gewohnt den linken und drückt beinahe andächtig auf den Knopf. Lautlos glitten die dicken, silbern glänzenden Türen auf und geben einen kleinen Raum frei in den Lorren eintritt und den Fahrstuhl mit einem weiteren Knopfdruck anweist ins Erdgeschoss aufzusteigen. „Oberfläche“, sagt eine mechanische Stimme. Während der Aufzug langsam in die Höhe steigt überlegt der einzige Insasse wie lange er heute unter der Erde gewesen war, es mussten knapp dreizehn Stunden gewesen sein. Der große Spiegel, der die eine Wand des Fahrstuhls bildet zeigt Lorren einen müden überanstrengten Assistenten. Dann denkt Lorren an Scharim, wie es wohl ihm wohl ging. Der Junge trug stets eine tiefe Trauer in sich herum, seit seine Mutter gestorben war und er im Labor lebte. Noch heute verfolgte der Blick des kleinen Jungen Lorren bis in seine Träume, wie er über seiner blutüberströmten Mutter stand.

Eine gefühlte Minute wühlt Lorren mit düsterer Miene in seinen trüben Gedanken. Seine Melancholie wird unterbrochen von einem leisen Piepton und er verschiebt das Grübeln auf später. Er tut einige Schritte und findet sich in einer großen Halle wieder und wird von einer Dame am Empfang begrüßt. „Lorren, ich dachte schon du schläfst im Labor“, lächelt die junge Dame. Er nickt und blinzelt als grelle Sonnenstrahlen durch die breiten Deckenfenster eindringen. „Du siehst erschöpft aus, hattest eine anstrengende Schicht?“, fragt sie freundlich weiter. „Nein, nein gar nicht. Danke Ane“, antwortet Lorren ein wenig geistesabwesend. Ane runzelt besorgt die Stirn und fügt hinzu: „Ist gut, aber überanstreng dich nicht“ „Keine Sorge, alles bestens“, lügt Lorren und macht sich auf dem Weg.

Die Halle ist geräumig und von grauen Wänden umzäunt. Keinerlei Verzierungen schmücken den Raum. „Das ist wohl einer der Gründe warum nichts an diesem Raum einladen erscheint“, murrt Lorren in Gedanken. Dann passiert Lorren das Symbol der Organisation. Ein in den Marmorboden eingearbeiteter  goldener Adler, der einem Speer ausweicht und sich an dem Stab entlang schlängelt.

Mehr eine Tarnung als ein Wappen. Lorren muss unwillkürlich lächeln. Es war seine Idee gewesen und er ist sehr stolz darauf. Müde sinken seine Mundwinkel zurück.

In der Halle herrscht reges Treiben und Lorren muss sich oft durch kleine Menschenmengen schieben. Gerade kommen drei Beamte aus dem angrenzenden Verhörraum. Im Schlepptau haben sie zwei, Lorren allzu bekannte, Typen.

Als die bediensteten Männer sie erblicken, schleifen sie die zwei Kerle auf Lorren zu. Selbiger gibt sich einen Ruck und wappnet sich gegen den üblen Geruch der Beiden. Übertriebener Weise drücken die Beamten die Zwei auf die Knie. Der Assistent des Commanders schüttelt den Kopf und fragt etwas genervt: „Was habt ihr Zwei schon wieder ausgefressen?“ Wobei seine Wortwahl weit untertrieben war und er eigentlich hätte brüllen sollen.

Harry, der Linke schaut zornig beiseite, doch der kleine Nold antwortet hastig: „Wir, wir haben ge-geklaut!“ Nolds Sprachfehler war unüberhörbar. Grinsend blickt er zu dem sichtlich angewiderten Lorren hoch.

Das Duo hätte unterschiedlicher nicht sein können. Zwar ist Harry nicht übergroß, doch er überragt Lorren mit Leichtigkeit. Zudem kann sich Nold mit seiner dürren gedrungenen Figur hinter dem breiten Harry verstecken, als wäre er ein Baum. Auch im Gesicht ähneln die Beiden sich kein bisschen. Nold hat mittellange verfilzte Haare, während Harry einen kurzen sauberen Haarschnitt bevorzugte. Nold hat allerhöchstens normale braune Augen, doch Harrys Augen leuchten tiefblau und betonten sein schönes Gesicht. Im völligen Kontrast dazu, sein Partner mit vielen Pickeln auf der Stirn und aufgesprungenen Lippen.

Harry hat muskulös geformte Oberarme im Gegensatz zu Nold.

Trotz dieser vielen Gegensätze betonen die Beiden stets, dass sie Brüder seien.

Das auffälligste sind jedoch Harrys Gesichtszüge, die ihn hätten verachten müssten für seine Art sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Sie waren edel, stark und immer noch voller kalter Berechnung.

Nun lässt Harry den Kopf fallen um Lorren eindringlicher Musterung zu entgehen. Lorren muss schmunzelt, als er begreift, dass Harry sich wirklich schämt.

Die Männer in Uniform waren bisher nur von einem Fuß auf den anderen getreten doch jetzt fragt der Ranghöchste: „Was sollen wir mit ihnen machen?“

Lorren überlegt kurz.

„In die Ausnüchterungszelle, wartet was haben sie geklaut?“

Nold kam dem Mann zuvor: „Zw-ei Autos!“ Der Officer nickt nur.

„Gut, das wäre dann eine Woche bei uns und veranlasst bald den Transport ins Gefängnis. Nehmen sie ihnen jegliches weiteres Diebesgut ab.“

Er zögert.

Harry blickt hoffnungsvoll auf. „Ach ja und konfisziert die Waffen“, fügt Lorren hinzu.

Der Dieb lässt den Kopf wieder sinken und seufzt.

„Natürlich Sir!“ Die Männer salutieren als Lorren seinen Weg an ihnen vorbei fortsetzt. Nold grummelt irgendwas als sich Lorren entfernt.

Lorren verlässt den Eingangsbereich. Seine Miene verhärtet sich als er eine Key-Card aus seiner Tasche fischt und damit die Hintertür des Personalraums öffnet.

Nun befindet er sich auf einem Parkplatz für Dienst-und Einsatzwägen. Er steigt in einen unauffällig gefärbten Jeep und verlässt das Gelände. Schnell gewöhnt er sich an das breite Auto. Der goldfarbene Sand zu beiden Seiten der langen Landstraßen wird ihn bis Dubai begleiten. Die Wüstenstraße befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, bemerkt Lorren ein um das Andere Mal. Doch der gepanzerte Wagen kommt gut zurecht.

Schon bald wird die Straße breiter, besser befahrbar, mehrspurig und Lorren fährt nicht mehr alleine. Ein Zeichen, dass er der Stadt näher kommt.

Dann kommt Lorrens Lieblingsmoment, wenn die goldenen Wolkenkratzer den orange-roten Sonnenuntergangshimmel wie Pfeile durchbohren und sich am Horizont Dubai ankündigte.

Eine rasche Bewegung lässt Lorren aufmerksam werden. Lorren drückt auf das Gaspedal. Im Rückspiegel sieht er einen schwarzen Hummer der sich unauffällig an ihn gehängt hatte. Der fünfte Gang wird von Lorren beinahe automatisch eingelegt. Der Mann im Jeep reflexartig nimmt einen Spurwechsel vor und reißt seinen Wagen herum um abzubiegen. Er würde einen Umweg nehmen. Der Hummer folgt ihm weiter. Die Straße wird zweispurig und Lorren erreichte die 180 km/h. die zwei Wägen schlängel sich zwischen hupenden Autos durch.

Der Jeep und der Hummer werden geblitzt. Lorren bekommt ein kleiner Abstand zu seinem Verfolger und nutzt die Zeit um unterzutauchen und biegt ein weiteres Mal ab. Mit leise quietschenden Reifen bremst Lorren auf das normale Tempo herunter. Im Rückspiegel ist nichts zu erkennen. Er atmet tief durch und nimmt sich vor nächstes Mal nicht die Hauptstraße zu nehmen.

Noch mit klopfendem Herzen erreicht Lorren Dubai. Der lästige Stadtverkehr lässt ihn nur langsam vorrankommen, doch nach einer halben Stunde Autorirrgarten hält Lorren in einem abgeschirmten Hinterhof.

Die Vorhänge des grauen Gebäudes sind zugezogen, an einer Seite sogar mit Brettern zugenagelt. Rosk, ein stämmiger Mann mit einem kahlrasierten Kopf winkt ihn ungeduldig von der Türe herein. Lorren huscht in ein kühles Treppenhaus. Rosk blickt sich noch einmal um und schießt die Tür. Dann werden hastig klappernde Riegel vorgeschoben. Rosk brummt freundlich und führt seinen alten Freund über eine baufällige Treppe in den zweiten Stock. „Wie war die Fahrt“, fragt Rosk, mit seiner dumpfen Stimme. Lorren wischt sich den Schweiß von der Stirn. „Ich hatte hartnäckige Verfolger, ich habe das Gefühl in letzter Zeit überwachen die Amerikaner die Straßen immer mehr“, antwortet. „Ja das habe ich auch“, kommt die knappe Antwort von Rosk.

Milchiges Licht dringt durch die dreckigen Plastikfenster. Ein rot-brauner Teppich ist auf dem Boden ausgebreitet. Ein großer Tisch dominiert das Zimmer, das sonst nur noch ein kleines altes Sofa beherbergt. Lorren sieht nackte Füße über die des Möbelstücks Seitenlehne hängen. Rosk bleibt stehen und nickt zum Sofa. Lorren umrundet den alten Stofffetzen und schaut in ein mageres Gesicht. Aus tiefbraunen Augen funkelt Scharim den Neuankömmling an.

Er trägt eine kurze Hose, die an den Knien abgerissen ist und ein T-shirt seines Vaters, dass ihm viel zu groß ist. Lorren bemitleidet den Jungen zutiefst aber er hat seine Anweisungen.

„Kommst du wieder mit ins Labor?“, beginnt Lorren. Scharims blutige Lippen formen ein leises „Nein“.

„Ich weiß wie schwer das für dich ist“, setzt der Mann an, doch er wird unterbrochen. „Sie wissen gar nichts, waren sie schon in der Wüste?!“

Lorren hatte darauf nur eine Antwort: „Nein“ „Es ist die Hölle!“, schreit ihn der Junge an. Lorren blickt sich Hände ringend um. „Das Kind ist erst zwölf Jahre. Ich will ihm das nicht antun!“, schießt es ihm durch den Kopf.

Scharim ist jetzt richtig in Rage, er richtet sich auf und präsentiert dabei unbeabsichtigt seine fleischigen Wunden.

„Hör mir mal zu“, versucht Lorren den Jungen zu beruhigen. „Ich kann dich hier nicht beschützen, bitte, tue es nicht für das Labor oder irgendjemand sonst. Tue es für Levina“

Scharim zuckt zusammen. Dann nickt er langsam und bedächtig. „Ruh dich noch etwas aus, dann bring ich dich zu ihr“

Seufzend setzt sich Lorren auf. Aus dem Augenwinkel sieht er wie eine Träne dem Jungen über die Wange läuft. Er ist erleichtert es hinter sich gebracht zu haben. Rosk lächelt matt und schiebt Lorren ein Glas Wasser hin. Dann lässt sich der Assistent des Commanders einhüllen von einer langweiligen Erzählung wie Rosk seinen Sohn gefunden hatte. Nach einer für Lorren unbestimmbaren Zeitspanne steht selbiger auf. „Bist du bereit Scharim?“, fragt er vorsichtig in Richtung Sofa. Stumm steht der Junge auf. Er hatte nie Zeit Kind zu sein. Als Lorren das traurige Gesicht sieht beugt er sich zu dem Jungen herunter. „Hey das Wichtigste ist doch, das du lebst!“ Der folgende Satz schockiert Lorren zutiefst. „Leben hat keinen Sinn mehr, wir werden alle sterben!“

Der lange braune Mantel von Lorren schleift auf dem Boden als Scharim das Gelände wieder betrat. Der raue Stoff hat zum Teil die fleischigen Wunden aufgerieben. Doch es ist spät in der Nacht und bitter kalt. Lorren eilt zur Hintertür und öffnet sie rasch durch das Eingeben des Codes. Schlotternd treten die beiden nächtlichen Gestalten in das Gebäude ein. Scharim hält den Kopf schweigend gesenkt. Sanft schieb Lorren seinen Schützling zu den Aufzügen, die Nachtwache bedenkt sie mit neugierigen Blicken. Insgeheim hofft Lorren, dass Ane gute Neuigkeiten hat. Aber er weiß, sie ist schon seit einigen Stunden daheim.

Mit dem Aufzug gleiten sie in das 30 Meter tief unten gelegene Labor.
Scharim strahlt tiefe Trauer und Düsternis aus, während sie sich in dem Fahrstuhl befinden. Die Türen geben den Blick auf den schwach beleuchteten Hauptkorridor frei. Lorren führt den Jungen nach rechts in den Forschungstrakt 7.3. Zuerst passieren sie eine bleiche metallene Tür, die einen schmalen aber langen Raum freigibt. Entlang der gegenüberliegenden Seite zur Tür verläuft ein Einwegspiegle mit Blick auf einen kleinen wohnhäuslich möblierten Raum, Scharims Zimmer.
Hier wird er seit er sechs Jahre alt war überwacht. Nun befinden sie sich in dem Raum mit dem Einwegspiegel, lange Schreibtischplatten auf denen Computer stehen verlaufen entlang der Wände. Es sieht aus als beherberge der angrenzende Raum einen Verhörraum und nicht ein Kinderzimmer. Zwei müde Forscher drehen sich in ihren Stühlen um, sichtlich froh darüber, dass sie nun abziehen dürfen um Bericht zu erstatten.

Aber in der Ecke des Raumes kauert noch jemand. „Scharim!“ Der freudige Ruf sprengt Lorren aus seiner trüben Gedankenwelt. Er blinzelt zwei Mal und blickt sich hellwach um.

Levina hat den jungen Hauptmann total unerwartet erwischt als sie sich um seinen Hals geworfen hat. Aber er lächelt. Es ist kein ausgiebiges Lachen, es ist eher ein schmerzliches Lächeln, wie in einer verblassten Erinnerung. Es versetzt Lorren einen Stich. Als könne der Junge es selbst kaum fassen hier zu sein.

Levina sieht ihren Freund jetzt besorgt an und führt ihn in sein Zimmer. Lorren bleibt an der Türschwelle stehen und betrachten die Beiden, wie sie in Scharims Welt eintreten.

Sein letzter Rückzugsort und dennoch ein gehasstes Gefängnis. Der individuell gestaltete Raum hätte vielen Kindern in seinem Alter sehr gefallen, aber der Umstand lässt Scharim nicht in dieses Bild passen. Er wirkt zu kalt für das Kinderzimmer, zu erwachsen.

Als der Assistent des Commanders die zwei Kinder so sieht wird ihm erst bewusst wie allein er ist und er wird auf ein Mal von seiner lang aufgeschobenen Müdigkeit eingeholt. Lorren schlägt sich gegen den Kopf. „Tut mir leid ich hab deine Behandlung vergessen!“, sagt er zu Scharim. Geschwind zückt er seinen Kommunikator, ein schmales Gerät und beantragt einen Sanitäter.

Eigentlich ist seine Anweisung mit Scharim ins medizinische Abteil zu gehen, aber er weiß, dass das nicht nötig ist und er will die Zwei nicht schon wieder trennen.

Sein Kommunikator piept. „Grünes Licht Einheit 058“, steht da. Lorren findet es übertrieben mit den ganzen Codewörtern, als wären sie auf den Schlachtfeldern, aber es ist vorschriftlich angegeben.

Als der Sanitäter die Wunden gereinigt und desinfiziert hat und dem Jungen ordentliche Verbände angelegt worden waren, wurde Lorren abgelöst von einem jungen Wachmann. Lorren kennt ihn, ein kompetenter Mann der noch nicht allzu lang hier im Dienst ist.

Vollkommen am Ende schleppt sich Lorren mit dunklen Ringen unter den Augen in Richtung Personalquartiere. Er braucht zwei Versuche um die Tür zu dem Zimmer mit der Nummer 21 zu öffnen, weil er sich kaum konzentrieren kann. Er blickt sich in seinem alt gewohnten Zimmer um. Dann kontrolliert er kurz ob sich noch etwas Anziehbares für morgen im Kleiderschrank findet. Mit einem leisen „klick“ geht das Licht aus. Er gähnt als er unter die mollig warme Bettdecke kriecht.

Bevor er einschläft überlegt er träge was er seiner Frau sagen soll, wo er ihr doch versprochen hatte heute nach Hause zu kommen.

Doch der Schlaf kommt der Lösung zu dem Problem zuvor und er sinkt in eine wilde Traumwelt.

 

Plötzlich geht das Licht mit einem seltsamen Ton aus. Der Mann in dem Aufsichtsraum springt auf. Scharim nimmt Levina an der Hand und steht auf.
Er tastet sich in seinem stockfinsteren Zimmer zur Tür und öffnet sie. Da sein Zimmer schallgedämpft ist nimmt er erst jetzt den Lärm war. Der Wachmann schreit verzweifelt und hämmert gegen die Türe. Scharim blickt sich kurz um.
Die Computer sind auch ausgegangen. „Hey!“, brüllt Scharim und an den Umrissen des Mannes erkennt er, dass er sich umgedreht hat und aufgehört hat gegen die Tür zu schlagen. „Was ist los?“, fragt Scharim misstrauisch. „Man hat die Stromleitung gekappt. Aber das größere Problem ist wir kommen hier nicht raus. Alle Türen die elektrisch steuerbar sind, verriegeln sich unwiderruflich, wenn der Strom ausfällt. Eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, aber wir sind hier jetzt eingesperrt.“

Die Stille in der alle begriffen wie misslich ihre Lage ist wurde schlagartig unterbrochen von mehreren Schüssen.
„Wir werden angegriffen!“, schreit der Mann. Scharim spürt wie Levina sich ängstlich an ihn schmiegt, doch sie bleibt still. Der junge Hauptmann wurde auf solche Gefahren Situationen trainiert und behält einen klaren Kopf.

„Wie heißt du?“, fragt er schnell. „Ahad“, kommt rasch die knappe Antwort.
„Ahad in dem Metallkasten zu deiner Linken müssten zwei Nachtsichtgeräte zu finden sein“, sagte Scharim ruhig und bestimmt.

Der Araber birgt die zwei Geräte. Als Scharim die Hand ausstreckt, zieht er Mann die Seine schnell zurück. „Halt“, sagt der Wachmann. „Wir sind zu dritt, wer von uns bekommt keine?“, zischte der Wachmann scharf.
„Sie ist ein Mädchen“, spricht Scharim tonlos.

Plötzlich kracht die Tür. Ahad springt erschrocken zur Seite. Dann fliegt die massive Metalltür auf. Auf der Türschwelle steht ein breit gebauter großer Mann in Begleitung eines kleineren Mannes, der einen Taschenlampe in der Hand hält und nun beginnt aufgeregt damit herum zu fuchteln.

„Sch-schau! Da-das ist nich-cht der Ausgang“, krächzt der Kleinere.
„Ich weiß“, murrt der Andere.

„Wer seid ihr?!“, unterbricht Scharim die Zwei.
„Das ist nicht von Belang, Kleiner“, sagt der größere der Beiden.

Bevor irgendjemand etwas sagen kann verwinden die Beiden von der Türe.
Draußen im Gang hört man schwere Stiefel vorbeirennen. Der Kopf des Kleineren lugt wieder herein. „Wo-wollt ihr je-jetzt mitkommen?“

Scharim zieht die zwei Nachtsichtgeräte dem verdutzen Ahad aus der Hand und marschiert aus dem Raum. Ahad folgt leise fluchend.

„Taschenlampe aus!“, zischt Scharim. Seltsamerweise hören die Beiden auf ihnen. Dem großen des Duos drückt Scharim das andere Nachtsichtgerät in die Hand. Wortlos werden die Geräte angeschaltet und aufgesetzt. Levina schluchzt still und der Junge flüstert ihr ins Ohr: „Ich bring dich in Sicherheit, vertrau mir.“

Die Gruppe schleicht auf den Zehenspitzten weiter.

Bevor sie den Hauptkorridor kreuzen blickt Scharim mit dem Nachtsichtgerät um die Ecke. Fünf Soldaten mit schwarzen Helmen und blauen Schutzwesten, mit der weißen Aufschrift SWAT bewachen die Aufzüge. Rasch zieht er den Kopf zurück und saugt scharf die Luft ein. Die amerikanische Special Weapons and Tactics, kurz SWAT war in den Gebäudekomplex eingedrungen!

Nun lehnt sich auch der Mann dem Scharim das andere Nachtsichtgerät gegeben hatte um die Ecke.

Der Große streckt die Hand zu seinem Gefährten aus und ihm wird wortlos die Taschenlampe gereicht. Da geht Scharim ein Licht auf. Die Spezialeinheit um die Ecke benutzt ebenfalls Nachtsichtgeräte, diese sind nichts weiter als Restlichtverstärker und können somit durch die Taschenlampe geblendet werden.

Plötzlich sieht Scharim wie der Hüne langsam in die Tasche greift und eine Pistole erscheint. Zu seinem Erschrecken erkennt er sofort den Waffentyp, eine Glock18! Im selben Moment registriert Scharim eine Bewegung rechts neben ihm.
Ahad verspannt sich, beginnt zu keuchen, dann richtet er sich kerzengerade auf und rennt los! Zu Scharims Überraschung biegt er links ab direkt auf die Soldaten zu! „Natürlich er wußte nicht was los war“, schießt es dem Jungen durch den Kopf!

„NICHT!!“, brüllt der Hüne und bevor Scharim das Geschehene verarbeiten kann, springt  der Große um die Ecke und richtet im nächsten Moment die Taschenlampe auf die SWAT-Einheit. Dann fallen Schüsse. Scharim kneift die Augen zusammen, hält sich die Ohren zu und zieht Levina schnell hinter die Ecke. Sie schreit und presst sich noch fester an ihn.

Scharim blickt auf. Wie durch ein Wunder steht der Hüne noch. Er schien auch nicht getroffen. Die Schusswaffe in seiner Hand rauchte aus dem erhitzten Lauf. Dann ist ein langes gequältes Stöhnen zu hören und ein Geräusch ertönt, das nur ein menschlicher Körper der auf dem Boden des Hauptflurs aufschlägt hatte sein können.

Plötzlich wird Scharim grob gepackt! Levina quietscht erschreckt auf. Dann spürt der junge Hauptmann einen heißen Lauf an seiner Stirn. Der Breite schreit zu den Soldaten die sich hinter zwei kugelabfangenden Schilden gedeckt hatten. Scharim versteht rein gar nicht aber Levina keucht auf. Langsam gehen die Beiden auf die Einheit zu. Durch die grüne Sicht des Nachtlichtgerätes erkennt der Junge jetzt auch Ahad der verkrümmt auf dem Gang liegt und in einer riesigen Blutlache badet.

Er zittert am ganzen Leib und sein Herz schlägt im bis zum Hals, als er vorsichtig über den jungen Mann steigt. Plötzlich stellen sich Scharims Nackenhaare auf, als würde die Nationalhymne alle Haare gleichzeitig aus ihren Plätzen heben.
Ahad scheint noch nicht endgültig tot zu sein. Die schwache Hand gleitet schnell wieder von Scharims Hosenbein ab und der flehende Blick erstirbt jäh.

„Kommt raus!“, ruft der Hüne um die Ecke. Verängstigt kommen die Anderen um die Ecke.  „Jetzt ist alles aus.“, schießt es Scharim durch den Kopf.
„Don´t shoot! So ihr habt was ihr wollt also lasst uns durch…“, knurrt der breit Gebaute wie zu sich selbst.

Scharims Gedanken rasen. Die kleine Feuerwerksfabrik in seinem Kopf schiebt Überstunden. Zusätzlich veranstalten diverse Selbstverteidigungstechniken eine Kissenschlacht in seinem Kopf! Aber er tut nichts. Seine Angst lähmt ihn, dies war anders als sonst immer. Das einem halben Kind viel zu große Nachtsichtgerät rutsch Scharim vom Kopf ohne eine Reaktion seinerseits.

Wie ein Zombie trottet er neben dem Riesen durch die Blutlache des jungen Ahads.

Warum? Er war darauf trainiert worden, sein Leben hatte keinen anderen Sinn als das! Die SWAT-Einheit hatte sich hinter blanke Einsatzschilde verkrochen und gleicht nun einem römischen Schildkrötenpanzer.

Einer, sicher eine Führungsperson hat sich den Helm vom Kopf gerissen und brüllt in ein Funkgerät an seiner Brust, aus dem undeutliche Antworten kommen.

Gerade als Scharim registriert, dass der Große der zwei Unbekannten, die Taschenlampe wieder in seinem Ärmel verstaut hatte und die Einheit nicht weiß warum sie geblendet worden war wird besagte Lampe erneut hochgerissen.

Scharfe Worte durchschneiden die Luft, die so ziemlich in jeder Sprache dieselbe Bedeutung haben. Etwa „Keine Bewegung!“ plus eine unfreundliche Bezeichnung des Gegenübers.

Der schweißüberströmte Soldat mit dem Funkgerät schreit und der Hüne erschießt ihn wortlos. Schließlich legen die restlichen Männer ihre Waffen auf den Boden.

Die darauffolgende Stille war unheimlich und forderte unmissverständlich ein weiteres Feuergefecht. Ein leises Wimmern und das nervige Rauschen einen Funkgeräts sind zu hören. Das Schluchzen hinter ihm erinnert Scharim an die verängstigten Zwei.

Der Hüne die Taschenlampe immer noch auf die Soldaten gerichtet zieht Scharim mit sich. Scharim glaubt zu wissen was nun folgen wird. Ja, er hat sich damit abgefunden das der Typ seine eigene Haut rette will und ihn als Opfer benutzt.
Aber der erwartete Schubser zu den netten Herren in den blauen Kampfanzügen mit den Schalgedämpften Waffen bleibt aus.

Er dreht sich um. Levina lehnt kreidebleich an der Wand. Ihr panischer Blick wandert zwischen ihm und den zwei Toten wild umher. Der kleine Typ neben ihr beugt sich kopfschüttelnd über Ahads leblosen Körper.

Der Hüne drückt mit der Hand in der er die Pistole hält den Aufzugsknopf. Als der Fahrstuhl schlussendlich erscheint kommen Levina und der Andere den Gang entlang. Trotz der Helme spürt Scharim die Blicke der Soldaten als er mit den anderen Drei in den Aufzug steigt.

Der Riese wischt der Deckt noch ordentlich ein aus indem er ihr etwa fünf Kugeln verpasst, dann lässt er die Taschenlampe sinken und taucht den Gang mit den Soldaten und dem toten Ahad in völlige Dunkelheit.

Als sie nur noch durch einen Schlitz sehen können, erkennt Scharim schon wie die Männer zu ihren Waffen greifen. Eine alberne Fahrstuhlmusik ertönt und der Junge sinkt neben seiner erschöpften Freundin an der Wand des Fahrstuhls zu Boden.
Es ist noch nicht vorbei.

6 Kommentare

fire am 16. Januar 2014

super, super, super die fortsetzung! und ganz anders als erwartet... sehr schön geschrieben, sehr spannend und die namen! ich liebe diese namen! ich freu mich, falsch, ich ersehne die fortsetzung

Schneewittchen am 31. Oktober 2013

Hallo... Ich will auch eine Fortsetzung, das Ganze hört sich nämlich ungemein spannend an, da könnte sicher was draus werden! LG

Meldor am 28. Oktober 2013

Danke für die netten Kommentare! Die Fortsetzung kommt so bald es möglich ist.

fire am 27. Oktober 2013

AUF JEDEN FALL weiterschreiben, weiterspinnen, weiterentwickeln! Genial geschrieben, sehr spannend, und hat seeeeehr viel Potential - ich bin gespannt!!!

skyfire am 26. Oktober 2013

WEITERSCHREIBEN (so wie ich dich kenne wird das auf jeden Fall gut )

Ella am 24. Oktober 2013

Oh, wow! *seufz* Meldor, ich weiß garnicht, wieso du fragst Ich will auf jedenfall die Fortsetzung!!! Und ich hoffe auch ziemlich bald Die ganze Story ist jetzt nämlich sehr mysteriös .... Lg Ella