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Fire

Totenstille

der tod ist
unterwegs
seine glitschigen
netze
liegen auf den
straßen
seine schwarzen
lügen
nisten in den
köpfen
seine fauligen
klauen
kriechen aus den bunten
bildern
der magazine und fernsehapparate
seine grauen
knebel
werden für teuer geld
verkauft

und wir laufen
um unser leben
auf den straßen
und wir suchen
die wahrheit
in den köpfen
und wir erhoffen
uns die ablenkung
in den bunten bildern
und wir kaufen
die erlösung verkrampft
für teuer geld.

was bleibt sind
staubige
fußspuren auf den
straßen
verzweifeltes
stöbern in den
köpfen
immerwährende
verblendung der sucht nach
bunten bildern
und verschuldete
sehnsüchte nach erlösung
und nach geld.

und stille

totenstille

und ihr brökeln durch das
immer lauter werdende
lachen des
todes.

2 Kommentare

WeltenReiserin am 9. März 2017

Ich stimme Ella zu! Dein Gedicht war toll, schreib bitte mehr!

Ella am 29. Januar 2014

*wow* Das ist so... Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll... Fantastisch!! (In beiden Sinnen ) Iwie so eingefangene Gedanken, die sich sehr harmonisch ineinander verschränken... (Gott, klingt das jetzt dämlich!! Wir fehlen aber leider einfach die Worte ) Ich hoffe du weißt, was ich damit meine... Lg Ella