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Julia

Sonnenuntergang

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Ich sitze am Strand.
Wassertropfen spritzen auf meine Haut.
Der Abend bricht an.
Ich genieße die Ruhe, die leisen Möwenschreie in der Ferne und das Rauschen des Meeres.
Langsam schließe ich meine Augen, öffne sie gleich darauf aber wieder.
Die Sonne verabschiedet sich mit einem rosigen Schimmer.
Ihr Licht, das in den Farben orange und gelb leuchtet, wärmt mich und erzeugt eine gemütliche Atmosphäre.
Ich stehe auf.
Der Sand gibt wohltuend unter meinen Schritten nach.
Ich setze mich in den nassen Sand und lege meine Füße ins Wasser.
Eine Meeresbrise weht mir um die Ohren.
Ich atme tief ein und aus.
Die salzige Luft vermischt sich mit dem Geruch von Sonnencreme und Algen.
Ich lege meine Hände ins Wasser.
Langsam tauche ich immer mehr hinein, sodass ich am Ende im Meer stehe.
Von da aus schaue ich mir die prachtvolle untergehende Sonne an.
Die Harmonie zwischen ihr und dem Meer ist einfach traumhaft.
Ich verweile im Takt der leichten Wellen.
Die Sonne wärmt mich, so wird mir im Ozeanwasser nicht kalt.

Nach einer Weile vergeht auch der letzte Sonnenschein und die Dunkelheit zieht über die unendliche Weite.
Ich packe meine Sachen, schenke dem Meer einen letzten Gruß und verlasse den Strand mit einer neuen Kraft.

Kommentar

LESERATTE am 27. Februar 2016

echt schön. eine landschftserzählung. könnnte man noch ein gedicht daraus machen LG LESERATTE