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Evelin Rush

Rote Rose

Ein zierlich Kleid in roter Pracht

So rankt sie stolz , vertreibt die Nacht

Der Tau auf grünen Blätter glänzt

Ihr Haupt von zartem Duft umgränzt

 

So kündet sie von Liebesnacht

Von Einsamkeit verlorner Schlacht

Vergossnen Tränen einer Frau

Die trug einst Schönheit schlicht zur Schau

 

Denn was Gott nur hält in seiner Hand

Der Dorn zerstach das zarte Band

Und so die offenen Wunden rinnen

Der tiefen Narben leise Stimmen

 

So rot wie Blut, der Blume Herz

Bringt Leidenschaft und heißen Schmerz

Wie alles Schöne teilt auch sie

Der Welten Zweiklangharmonie

3 Kommentare

Sonnenschein am 1. November 2013

ah.... Wundervoll gedichtet, alles passt bei dir zusammen, nichts klingt komisch Bitte schreib noch ein Gedicht, das wäre so toll P.S.: Ich muss Ella wirklich zustimmen, wie ein berühmter Dichter im 18.Jhd.

fire am 27. Oktober 2013

ohhhh... das ist wunderschön! du findest immer so schöne, zarte worte... man kann sich richtig verlieren in deinen gedichten

Ella am 26. Oktober 2013

Ooooh, dass wirklich wie aus einem Poesie Album!! Wie von so einem berühmten Dichter im 18. Jahrhundert . . . Echt, echt toll gedichtet mit einem wunderschönen Thema! Lg Ella P.S.: in letzer Zeit schickst du ganz schön fleißig deine Gedichte und Geschichten find ich toll!