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Fuchsflamme

Rote Hochzeit (Parodie zu Reckless)

Hallo Insa und Cornelia, ich wollte euch hiermit meine Geschichte ,Rote Hochzeit' schicken. Diese ist eine Parodie das Kapitels ,Die Schöne und das Biest' aus dem ersten Reckless Band und stammte aus meiner Leserolle, die wir im Deutsch Leistungskurs gemacht haben. (Meiner Klassenkameradin Asra gefiel sie so gut.) Mit freundlichen Grüßen, Fuchsflamme

Das Sonnenlicht sprenkelte den Saal der Kathedrale mit Rot, Gold, Grün und Blau. Ein buntes Farbenmeer wie die Kleckse aus Wassermalfarbe, die entstehen, wenn ein Kind einen Pinsel unwirsch auf Papier knallt. Die Hochzeit. Eine Tochter, um Frieden zu erkaufen, und ein weißes Kleid, um darunter all das Blut, den Tod und das Leid zu verbergen.
Jakob Verwegen stand zwischen den Säulen wie die kaiserlichen Garden. Er trug deren Uniform. Weiß wie Papier. Der Soldat, dem er sie abgenommen hatte, lag fest verschnürt in einer Mülltonne, die auf dem Platz hinter der Kathedrale vor sich hin stank. Doch es waren so viele Garden anwesend, dass sein Gesicht keinem auffiel.
Die Gäste kamen. Sie waren alle kunterbunt angezogen wie bei einer Karnevalsfeier. Jakob tastete nach dem Plastikball in seiner Tasche. Warten, Jakob. Er hatte seit Tagen kaum geschlafen und sein Arm schmerzte von dem Biss, mit dem ihm Fuchs die Taubheit aus den Gliedern getrieben hatte.

Jakob bemerkte Fuchs, Clara und Valliant. Sie setzten sich auf die vordersten Bänke. Clara hatte es geschafft den Zwerg Valliant dazu zu überreden, mit ihr auf die Hochzeit zu gehen. Sie wollte Jakobs Bruder ein letztes Mal sehen. Will, dem sie durch den Spiegel in eine Märchenwelt gefolgt war und den sie dort verloren hatten.
Fuchs sah sich suchend nach ihm um und ihr Gesicht hellte sich auf, als sie ihn erblickte. Doch gleich darauf kam die Sorge zurück. Fuchs hielt nicht viel von seinem Plan. Wie auch? Er selbst fand seinen Plan dermaßen bescheuert, dass er eigentlich zum Scheitern verurteilt war. Doch dies war seine letzte Chance. Er hatte zu lange nach den falschen Mitteln gesucht, hatte zu viele Gefahren auf sich genommen, um seinen Bruder zu retten, dem eine Haut aus Stein gewachsen war. Der Fluch mochte vollendet und Will ein Goyl sein, doch Jakob gehörte nicht zu den Leuten, die einfach so aufgaben, egal wie aussichtslos die Situation war.

"Achtung, Achtung!", rief in diesem Moment jemand an der Tür, "Hier ist er: der König der Goyl! Na dann rufen wir Hussa!"
Alle wandten sich um und sahen zu dem mit falschen Blumen verzierten Eingangsportal hin, von dem es Konfetti herab regnete. Dort stand Kamine, der König der Goyl. Seine steinerne Haut sah wie Feuer in dem Dämmerlicht aus, und als er seine Brille abnahm, glänzten blass goldene Augen. Ein Raunen ging durch die Menge, als Will an seine Seite trat. Karneol und Jade. Kurz sahen sie sich so ähnlich, dass sich Jakob gegen den Kopf schlagen musste, damit ihm wieder einfiel, dass sein Bruder nicht immer ein steinernes Wesen gewesen war. Mit Will waren es insgesamt zwölf Leibwächter, die dem König folgten. Und Hentzau. Der Jaspisgoyl, der Jakob auf seinem Abenteuer so hart und verbissen verfolgt hatte. Der für ihn zu einem ernsten Widersacher geworden war. Doch darum konnte sich Jakob jetzt nicht kümmern.

"Dumdidum, heute heirate ich eine Prinzessin", summte Kamine gut gelaunt und schritt Richtung Altar, "Dumdidumdum." Will lief so nah an Clara vorbei, dass sie ihn hätte anfassen können und ihr Gesicht wurde blass vor Schmerz. Sie war seine Freundin gewesen, seine Liebhaberin, und die Kälte, mit der er ihr begegnete, schien für sie einfach unerträglich zu sein. Weinend vergrub Clara das Gesicht an Fuchs' Schulter. Die rothaarige Frau strich ihr tröstend über den Rücken

Als nächstes erschien die Kaiserin. Das Kleid, das Theresa von Österreich trug, hätte sogar der Braut alle Ehre gemacht. Nur hatte es eine viel zu lange Schleppe. Gut zwanzig Zwerge mussten sie tragen, damit weder ihre Herrin, noch jemand anderes sich darin verfing. Die Kaiserin lächelte Kamine wohlwollend zu, bevor sie sich hinter die mit Holzrosen verzierte Empore setzte, die neben der Orgel lag. Theresa von Österreich war schon immer eine gute Schauspielerin gewesen.

Nun fehlte nur noch die Braut. Jakob biss sich auf die Lippen.
Er würde warten müssen. Und dies regte ihn auf. Es war wie auf glühender Kohle sitzen. Das Geschrei, welches Amandas Ankunft ankündigte, war so laut, dass es einem das Trommelfell zerreißen konnte. Jakob blickte zu der Prinzessin, die langsam die Kathedrale betrat.

Sie trug das Puppengesicht, welches ihr die Feenlilie verliehen hatte, wie eine Maske aus Gummi auf der Haut. Ihr Gesicht war jung, makellos und die Züge übertrieben perfekt. Trotzdem glaubte Jakob so etwas wie Freude darin lesen zu können. Amandas Augen hingen an Kamine, als hätte sie selbst ihn ausgewählt. Kamine erwartete die Prinzessin mit einem Lächeln. Nicht bevor die Hochzeit vorbei ist! Geh schneller!, wollte Jakob Amanda zurufen, Bring es hinter dich. Setz dich in Bewegung, bevor ich hier einschlafe! Er wusste, sollte Will dem steinernen König erst wieder unter die Erde folgen, würde die Doofe Fee nie beweisen können, ob sie imstande war, ihren eigenen Fluch zu brechen.

Da der General, der Amanda zum Altar führte, langsamer als eine Schnecke im Rückwärtsgang lief, beschloss Jakob den fiesen Plan jetzt gleich durchzuziehen, nicht ahnend, dass noch jemand anderes einen fiesen Plan durchziehen würde (und wenn ich jetzt noch mal fiesen Plan durchziehen sage, dann sind das ganz schön viele fiese Pläne durchziehen in einem Satz oder in einem Satzteil, denn der Satz ist ja noch nicht zu Ende.).

Amanda war höchstens zwölf Schritte gegangen, als der erste Schuss fiel. Er kam von einem verborgenen Schützen hinter der Orgel und galt dem König der Goyl. Will knockte Kamine auf den Boden, sodass die Kugel ins Nirgendwo flog. Der zweite Schuss verfehlte den grünhäutigen ganz knapp. Der dritte traf Hentzau. Und die Doofe Fee steckte in einem Baum in den kaiserlichen Gärten fest. Super gemacht, Jakob! Sie haben dich benutzt wie einen abgerichteten Hund. Halleluja!

In diesem Moment ertönte eine Lautsprecheransage: "Achtung, Achtung, verehrte Gäste! In der Kathedrale läuft ein großer Amok. Bitte rennen Sie jetzt schreiend im Kreis. Danke!"
"Äh, okay!", bemerkte irgendjemand, und alle rannten im Kreis, fuchtelten hysterisch mit den Armen durch die Luft und brüllten dabei
"Wir müssen sterben!".

Amanda selbst stand da und starrte voller Entsetzen zu ihrer Mutter hinauf. Theresa von Österreich hatte ihre Attentatspläne offenbar nicht nur vor den Goyl, sondern auch vor ihren Ministern geheim gehalten, die jetzt kreischend hinter den dünnen Holzbänken in Deckung gingen. Die Gäste versuchten zu fliehen, doch die Türen waren bereits verschlossen worden. Anscheinend wollte sie auch einige ihrer unliebsamen Untertanen loswerden.
Die Leibwächter hatten einen Ring aus grauen Uniformen geschlossen. Drohend hoben sie die langen Eisenstangen, mit denen sie zu kämpfen pflegten. Man sagte, dass die Goyl ihre Haut vor einem Gefecht durch Hitze härteten und dem Verkehr einer Lotusblume, die sie eigens dafür züchteten. Offenbar hatten sie diese Vorkehrungen auch bei der Hochzeit ihres Königs gemacht.

Kamines Leibwächter verstanden ihr Handwerk. Ihre Stangen wirbelten durch die Luft und schlugen die meisten Angreifer zur Seite, doch die Kaiserlichen waren überall. Und sie waren vor allen Dingen in der Überzahl. Schüsse peitschten und die Luft wurde schwarz vom Pulverrauch. Die meisten Leibwächter waren bereits gefallen, doch Will und der König waren auf sonderbare Weise immer noch unversehrt. (Wie das möglich war, konnte keiner sagen.)

Die anderen Goyl versuchten sich zu ihnen vorzukämpfen, doch die Schüsse trafen wieder und wieder ihr Ziel, sodass sie niederstürzten wie Hasen, die ein Bauer auf seinem Stoppelfeld schoss. Sogar Hentzau war wieder auf den Beinen und beförderte den Mann, der auf ihn zustürmte, mit einem gezielten Schlag ins Knockout.

Blut rann über die Altarstufen, wurde von den Füßen der Kämpfenden aufgewirbelt. Weiße und graue Uniformen schossen vor Jakobs Blickfeld vorbei. Die Goyl kämpften nicht schlecht,
aber es waren einfach zu viele Soldaten von Theresa anwesend. Und du hast ihnen die Fee vom Hals geschafft, Jakob. Er war wütend auf sich selbst. Aber woher hätte er von diesem Amoklauf wissen sollen?

Jakob entdeckte den Adjutanten der Kaiserin, seinen alten Freund, Donnersmark. Ihre Blicke trafen sich. Ich habe dich gewarnt, schienen Donnersmarks Augen zu sagen, Ich habe gesagt, ich komme in meiner Uniform. Ich habe gehofft, du wüsstest, dass dies nichts gutes bedeutet.

Jakob richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf Will. Er holte den Plastikball aus seiner Tasche. In seiner Welt kam er in dem Märchen ,Der Froschkönig' drin vor, doch dieser Ball besaß eine besondere Eigenschaft: Wer immer ihn fing, wurde von dem Ball verschluckt und konnte ihn erst wieder verlassen, wenn man das Plastik polierte. (Als ob man Plastik polieren könnte. Man konnte es immerhin waschen.)

Jakob hob den Ball, doch in dem ganzen Getümmel war es unmöglich eine perfekte Parabel zu werfen. Will war umringt von grauen Uniformen, und der braunhaarige Junge stieß immer wieder gegen die Kämpfenden. Wenn er nur für einen ganz kurzen Moment freie Flugbahn hätte, ohne Luftwiderstand und sonstige Hindernisse, dann würde es vielleicht klappen. Aber es spielte ja auch eine Rolle mit welcher Anfangskraft und unter welchem Winkel er den Ball warf. Himmel, Jakob! Warum denkst du jetzt an Physik?

Immer mehr Goyl fielen. Als nächstes Hentzau. Und schließlich stand nur noch Will vor dem König. Zwei der Kaiserlichen griffen Kamine gleichzeitig an. "Ha!" Will schwang seinen Stab und stieß sie weg. Er wirbelte herum und beförderte erst den einen, dann den anderen auf den Boden. Blut besprenkelte seine Haut. Blasses Goylblut. Tu etwas, Jakob!

Will und Kamine kämpften inzwischen Rücken an Rücken, umringt von den kaiserlichen Soldaten. "Kamine braucht ihn." Die Doofe Fee hatte es gewusst. Der Jadegoyl. Das Schild für ihren Geliebten. Sein kleiner Bruder.

Will und Kamine bluteten inzwischen beide aus verschiednen Wunden. Jakob sah, wie sein Bruder zusammen brach und der steinerne König ihn auffing. Mach etwas Jakob! Irgendetwas!
Die Sorge um seinen Bruder ähnelte fatal Seekrankheit. Er wusste, bald würde die steinerne Haut Will und Kamine nichts mehr nützen. Doch was konnte er tun?

Einer der Zwerge der Kaiserin sprang ihn an wie eine aggressive Katze. Jakob knallte ihm den Ellebogen ins Gesicht und die Weidenblätter, die er von dem Baum gepflückt hatte, in den er die Doofe Fee gebannt hatte, fielen auf den Boden. Silber auf Rot. Jakob hob sie auf und betrachtete sie nachdenklich.

Auf wessen Seite stehst du, Jakob? Aber er konnte nicht mehr an Seiten denken. Er konnte nur an seinen Bruder denken. Und Clara und Fuchs, die irgendwo in diesem Schlachtgetümmel waren. Sie würden verlieren. Sie alle.

Jakob umklammerte die Blütenblätter und brüllte den Namen der Fee durch den Kampflärm. "MORGANE LE FAY!" Die Rinde schälte sich von ihren Armen und das dicke, dichte, schwarze Haar war durchsetzt mit Weidenlaub, als sie auf den Altarstufen erschien wie aus dem Nichts.

Die Doofe Fee hob die Hände und rief: "Expecto patronum!"
Aus ihren Fingern brach ein reinweißer Hirsch, der enge Kreise um Kamine und Will zog. Sein Fell war blendend hell, sodass die Kaiserlichen zurück wichen und sich die Hände über die Augen hielten. Die Fee jedoch begann zu wachsen wie ein Feuer, das man mit trockenem, gut brennbarem Holz füttert, und aus ihrem schwarzem Haar flogen die Motten, Falter, Schmetterlinge (das ist ja alles das Gleiche!) und stürzten sich ebenfalls in den Kampf. Dutzende schwarze Leiber mit Flügeln, deren Musterung wie blassgraue Smileys aussah. Sie setzten sich auf Haut, wo immer sie sie fanden. Menschen- und Zwergenhaut. Fuchs war höchstwahrscheinlich wieder zur Füchsin geworden, sodass das Fell ihr Schutz vor den Stichen gewährte. Doch wo genau war Clara? Jakob blickte sich alarmiert um. Er entdeckte Clara in einer Ecke. Sie lag da, zusammen gesunken. Fuchs stand über ihr und schnappte mit gebleckten Zähnen nach den Motten, die sich auf ihr niederlassen wollten. Valliant selbst lag auf einer Seite.

Jakob wetzte über die Altarstufen und stolperte an der Doofen Fee vorbei. Er umklammerte die Blütenblätter. Sie wandte ihm das hohlwangige Gesicht mit den schwerlidrigen, onyxschwarzen Augen zu und starrte ihn an, als fühle sie den Druck seiner Finger auf der Haut.

"Ruf sie zurück!", rief Jakob, "Du wirst hier noch alle umbringen, du blöde Kuh!" Doch die Doofe Fee schüttelte nur den Kopf. Kacke, ich muss es verhindern! Ich muss verhindern, dass sie sterben. Jakob konnte sich einiges verzeihen, aber nicht, dass seine Freunde wegen ihm den Tod fanden.

Jakob fiel neben Clara auf die Knie. Er wusste, es gab nur ein Mittel, um das Gift der Motten unschädlich zu machen. Und das war ein bescheuertes Mittel. Hier gibt's gleich Pommes rotweißschwarz. Jakob zog langsam aus seiner Tasche eine Ketchupflasche, eine Majonäsentube und ein Fläschchen Bitterschokoladensoße hervor. Er öffnete die drei Behälter und goss deren Inhalt auf Clara. Sofort hörte sie auf zu zucken und zu stöhnen, und entspannte sich merklich. Puh, geschafft!

Die Motten fuhren herum wie ein zorniger Hornissenschwarm und griffen ihn an. Ihre dunklen Körper ließen sich auf ihm nieder und sie stießen ihm die Stachel wie Splitter ins Fleisch. Gift ertränkte seinen Körper und Jakob kippte um. Schwer krachte er zu Boden. Jakob spürte Pfoten, die sich auf seine Brust stemmten, und hörte, wie Fuchs voller Verzweiflung und Angst um ihn, nach den Motten schnappte. "Weiß, rot und schwarz", keuchte Jakob, doch natürlich begriff die Füchsin nicht, was er meinte. Die Blätter...  Er tastete mit den Händen über den Boden, doch seine Finger waren schwer wie Blei. Unfassbar wie schnell sich Dinge von Scheiße zu Mega-Scheiße entwickeln können.

"HALT! STOPP! JETZT REDE ICH!" Es waren nur einige Worte, doch sie kamen von dem einzigen, den die Doofe Fee in ihrer Wut noch hörte. Die Stimme des Königs ließ die Motten aufwirbeln. Selbst das Gift in Jakobs Adern wich, bis er sich nur noch voll verkatert fühlte. Die Fee wurde wieder zur Frau und ihre ganzer Schrecken verschwand fast vollkommen. Nur das ausgemergelte Gesicht mit den schwerlidrigen, irrsinnig glühenden Augen verriet wie gefährlich sie war.

Die Goyl trieben die Gefangenen aus den Bänken. Jakob blickte sich suchend nach den Weidenblättern um, doch einer der Goyl zerrte ihn hoch und schleifte ihn durch den Gang. Fuchs huschte ihm besorgt nach. Durch ihr rotes Fell und ihrer geringen Größe fiel sie kaum auf.

Will zerrte die Kaiserin hoch und schlug einen ihrer Zwerge nieder, der sich ihm in den Weg stellen wollte. Und hinter den Bänken erhob sich eine blasse Gestalt, deren Gesicht trotz all der Angst immer noch einer Maske glich. Der Schleier der Prinzessin war zerrissen. Sie raffte mühsam ihr Kleid und stieg über den toten Körper des Generals hinweg, der sie herein geführt hatte. Amanda von Osterreich glich einer kranken Schlafwandlerin, als sie auf den Altar zuschritt. Kamine starrte sie an, als ob er überlegte, ob er sie töten oder dieses Vergnügen der Doofen Fee überlassen sollte. Der Zorn der Goyl. Bei ihrem roten König war er ein kaltes Feuer und löschte jegliches Mitleid aus (falls er jemals Mitleid gehabt hatte).

"Bring mir einen von ihren Priestern", befahl er Will, "Irgendeiner ist bestimmt noch am Leben." Die Kaiserin starrte ihn fassungslos an. "Was?", fauchte Kamine, "Ihr habt einen Amoklauf gestartet, um mich zu töten. Denkt Ihr damit ändert sich unsere Abmachung?" "Nein", stammelte Amanda, "Es ändert nichts. Doch der Preis ist immer noch Frieden."
"Frieden", wiederholte Kamine und starrte auf seine gefallenen Männer, "Ich glaub, ich habe vergessen, was dieses Wort bedeutet. Ich mache es dir jedoch zum Hochzeitsgeschenk, dass ich dich und deine Mutter am Leben lasse." Na toll!, dachte Jakob ironisch und wechselte einen Blick mit Fuchs.

Der Priester, den Will aus der Sakristei zerrte, war ein dürrer Mann mit hervorquellenden Augen. Er sah furchtbar panisch aus. Das Gesicht der Doofen Fee war weißer als das Kleid der Braut, während sie zusah. Und Kamine, der König der Goyl, gab Amanda von Österreich das Jawort.

2 Kommentare

LESERATTE am 28. Februar 2016

cool. aber manchmal ist es so wie im buch manchmal aber auch anders. vlt. könntest du nochmal dieselbe geschichte schreiben nur irgendwie anders... kann mich nicht so gut ausdrücken. LG LESERATTE

Julina am 7. November 2013

Das ist so witzig ich hab mich beim lesen halb totgelacht