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Ralf

Die Moral des Vampirs

1. Kapitel

Tali schrie. Das Kind kam. Mit aller Gewalt. Zärtlich hielt Marek ihre Hand. Unsichtbar neben ihm, ein anderer Unbekannter und zugleich Mitstreiter, der es sichtlich genoss, den Geburtsschmerz Talis, ihre Probleme, ihre Sorgen und Krankheiten, ihre Lebensmüdigkeit seit Jahren schon in sich aufzusaugen, sich danach stets zu verjüngen, seine Stärke zurückzugewinnen, wenn er bei ihr war. Er selbst nannte es Nervenäther, er, Aswang!

Wie sehr hatte er es genossen, Tali unglücklich zu sehen. Wie sehr hatte er es genossen, ihr Tagebuch in der Scheune verbrannt zu haben, um sie fluchen und später leiden zu sehen. Wie im Rausch hatte er jedes Mal ihren Seelenschmerz in sich vereint, jede ihrer Trennungen bejubelt, jede ihrer Unsicherheiten willkommen geheißen, jede ihrer Wutausbrüche, Angst- und Hasstiraden gewürdigt. Er war ein Seelenschlürfer, ein vampirischer Dieb, der immer dicker wurde, je mehr Tali beleidigt, belogen, beschimpft, verspottet, betrogen wurde. Er fühlte sich wohl in Talis vergifteter Umgebung, wuchs ständig weiter, entwickelte seine psychischen Fähigkeiten immer raffinierter, indem er mitunter Illusionen von Schmerzen und Schreckensszenarien in ihrem Kopf zu erzeugen wusste, an denen er sich laben konnte. Und er war ein Genießer, obwohl er nicht wählerisch war. Nun war er in seinem Paradies. Er fürchtete Talis Glück und Zufriedenheit, wenn das Baby erst in ihren Armen liegen würde. Doch würde er das Kind erst haben, gehörten ihm dann sogar doppelte Seelen- und Schmerzenspein.

Wie es der Brauch war, unterschrieb Tali ein paar Tage später das Geburtsprotokoll, das öffentlich und im Beisein aller ranghöchsten Vampire vorgelesen wurde. Es lautete: So wie sterbliche Eltern ihre genetische Konstitution, Fähigkeiten und Dispositionen an ihre Kinder vererben, so vererben auch Vampireltern ihre Fähigkeiten und Eigenschaften durch ihr Blut an ihre Kinder. Dies ist sehr wichtig, denn es gibt viele verschiedene Blutlinien mit unterschiedlichen Attributen unter den Vampiren. Und wie in der menschlichen Gesellschaft, so hat auch unter den Vampiren der soziale Status des Erzeugers einen Einfluss auf das Ansehen des Kindes. Es hängt von den Umständen ab, ob der neugeborene Vampir seine Wiedergeburt als Untoter in Ekstase oder in Agonie erlebt. Für diejenigen, die freiwillig den Kuss empfangen haben und vorbereitet wurden, die Sympathie oder gar Liebe für ihren Meister zu empfinden, ist der Empfang des Kusses der Höhepunkt der Ekstase. Aber für die armen Seelen, die ungefragt verwandelt werden, die nicht wissen, wie ihnen geschieht, die nicht einmal an die Existenz von Vampiren glaubten, kommt der Empfang des Kusses einer traumatischen Vergewaltigung gleich.

Die Moral des neuen Nachtgeschöpfes, seine Menschlichkeit und seine Einstellung zu seiner neuen Existenz als Vampir hängen sehr stark davon ab, wie die Transformation erlebt wird und welche Attribute ihm mit der Blutlinie seines Erzeugers mitgegeben werden.

Freiwillige behalten in der Regel ein höheres Maß an Menschlichkeit und sind ihrer neuen Existenz positiver zugetan als Unfreiwillige. Für jene, die mit Gewalt zum Vampir gemacht wurden, ist dieses Erlebnis so traumatisch, dass sie fortan voller Zorn und Hass sind und auch die letzten Reste ihrer Menschlichkeit verlieren.

Die körperliche und geistige Umwandlung des Menschen in einen Vampir vollzieht sich während eines tiefen Schlafes: die Eckzähne wachsen, die Augen werden der Nacht angepasst, die Haut erhält ihren typischen, weißen Marmorton, der ganze Körper wird in eine unwirkliche Schönheit verwandelt.

Wenn der neue Vampir erwacht, blickt er in eine andere Welt. Seine Sinne und Wahrnehmungen sind verfeinert, so viele Farben, so viele Töne, Gerüche, diese neue Welt ist überwältigend. Doch das neue Kind der Nacht hat nicht viel Zeit sich zu orientieren, denn in ihm wächst das Verlangen nach Blut zu einer unersättlichen Gier. Wir nennen dies den Ersten Hunger.

Der Erste Hunger ist ein kritischer Moment für den jungen Vampir. Wenn der Vampir seine Gier zuerst an einem Tier befriedigt, so wird er zu einem Carouche, einer niederen Form der Vampire. Es ist also wichtig, dass das erste Opfer ein Mensch ist, auch wenn der Vampir es später vorzieht, sich von Tierblut zu ernähren. So wie sterbliche Eltern ist auch der Vampirmeister in den ersten Jahren für sein Kind verantwortlich. Er muss ihm die Regeln der Vampir-Gesellschaft und den Gebrauch seiner neuen Fähigkeiten beibringen. Sollte das Kind es wagen, die Gesetze der Vampire zu brechen, so hat der Erzeuger die Pflicht, sein Kind zu töten. Einige Meister haben eine tiefe Bindung zu ihrem Kind, andere verlieren das Interesse an ihrer Schöpfung und überlassen das Kind seinem eigenen Schicksal.

2. Kapitel

Der Herbst strich ins Land und Tali, die inzwischen gelernt hatte, ihren Schmerz vor aller Welt zu verbergen, war zu einer der schönsten Vampirmütter gereift. Auch mit Hilfe ihrer Psychologin, zu der sie sich eines Tages wieder aufmachte.

„Das Gebären eines Kindes wird als Auftrag des Mannes gedeutet und in dem Moment, da die Frau diesen Auftrag ausgeführt hat, ist sie als Person gestorben“, sagte die Psychologin.

„Bin ich denn überhaupt eine Person, will ich wissen!“, rief Tali entschlossen.

Die Psychologin räusperte sich: „Ich bin mir Ihrer Situation durchaus bewusst. Schließlich therapiere ich Sie seit vielen Jahren. Sehr häufig wollen die betroffenen Personen ihre vampirische Natur nicht wahrhaben, aufgrund dessen verleugnen sie oft jahrelang ihre neue Identität. Und entwickeln einen Selbsthass bis hin zu einem Fremdhass auf die Person, die einen zu dem hat werden lassen, was man nun ist.“

Tali rutschte auf ihrem Stuhl vor: „Aber was ist das?“

„Eine Gemeinschaft der Suchenden – Flammambra.“

„Blödsinn!“, rief Tali und sprang auf: „Wir sind die Flammen im Schatten, denn wir sind die Suchenden! Ich habe eine kleine Tochter, vielleicht ein Mensch, vielleicht ein Vampir… Wie soll ich sie erziehen? Im Sinne der Vampir-Gemeinschaft oder nach menschlichen, moralischen Kriterien?“

„Ich weiß es nicht. Dein Erwachen dauert noch an und ist von Wesen zu Wesen unterschiedlich, da es auch von der eigenen geistigen Entwicklung abhängig ist. Nicht jeder kann sich von jetzt auf gleich von allen Dingen lossagen, die er bisher zu wissen glaubte, um dem eigenen Denken neue Strukturen zu geben. Manche erlangen diese Phase des Erwachens nie, da sie zu sehr in ihrem bisherigen Denken und ihrer bisherigen Wahrnehmung festhängen“, sagte die Psychologin.

„Aber als Clan-Bevollmächtigte ist es verdammt noch mal Ihr Job, mir das genau zu erklären!“, fluchte Tali, „ich habe mich nach Mareks letztem Biss nicht verwandelt und sehe immer noch wie ein Mensch, ein fetter zwar, aber immer noch wie ein Mensch aus, der es hasst, ein Vampir zu sein! Ich bin träge, langsam, faul, stecke noch immer in dieser verfluchten Menschenhülle, sehe jeden Morgen noch mein aufgedunsenes Gesicht, ich altere nicht mehr, bin aber irgendwie immer noch Mensch. Doch denke ich teilweise vampirisch, wünsche mir die Jagd auf Blut, auf Unterwerfung, will meine Opfer töten, mich an ihrem Flehen und Röcheln laben, es auskosten. Zugleich stehe ich in der Gemeinschaft der Untoten aber völlig isoliert da. Auch sie wissen nicht, wer ich wirklich bin. Sie trauen mir nicht. Ich ihnen aber auch nicht. Ich glaube, sie wollen meine kleine Tochter Stella, und wenn sie die haben, werden sie mich töten. Sind wir als Untote noch wir selbst, so, wie in unserem früheren Leben?“

Die Psychologin zog die Schultern hoch: „Ich darf es Dir nicht sagen…“

„Aber warum?“

„Der Vampir-Codex verbietet es mir.“

„Ich will es endlich wissen! Ich will wissen, ob mein Kind und ich als etwas Besonderes gelten dürfen, ohne eitel sein zu müssen? Existiere ich als Vampir nur, weil ich glaube, einer von ihnen zu sein?“

„Ist die Kleine gerade bei Ihrer Mutter?“, unterbrach sie die Psychologin schroff.

„Nein, bei Maria. Warum?“

Die Psychologin stand auf, stellte sich dicht vor Tali und flüsterte: „Weil Stella ein ganz besonderes Kind ist.“

Tali zog die Augenbrauen hoch: „Ich verstehe nicht.“

„Sie ist zwar erst zwei Jahre alt, aber sie kann die Moral der Menschen und Vampire gleichermaßen ändern. Geben Sie sie nie in fremde Hände! Stella allein entscheidet und kommuniziert, was gut und schlecht ist. Weltweit. Sie allein beeinflusst unser sowie das der Menschen Denk- und Wertesystem. Allein durch ihre Anwesenheit. Wir Vampire sind nicht böse, sondern Opfer der Menschen. Die Menschen sind böse, indem sie uns jagen, auf Teufel, Werwölfe, Krankheitsüberträger, Monster herunterstufen und damit unsere vampirische Identität als komplett negativ und aggressiv bewerten. Auch wir haben Bedürfnisse, Sorgen, Ängste. Nur weil wir vampirisches Aussehen haben, sind wir im Kern doch gut. Oder zumindest so gut wie die Menschen oder aber genauso schlecht wie sie. Die Metamorphose in andere Gestalten hat unser Ehrenkodex inzwischen untersagt und wird bei Missachtung hart bestraft, indem wir den Tätern das Altern und den Verfall, körperlich wie geistig, wieder angedeihen lassen. Der Tod, so sehr am Ende auch von ihnen ersehnt, bleibt ihnen vorenthalten, unerreicht. Das Sterben indes werden wir ihnen mit dem Ausschluss aus unserer Gemeinschaft, also mit vollkommener Isolation, mit Hass und Spott versüßen. Sie denken an den Geistlichen. Ja, an ihm haben wir bereits ein Exempel statuiert, was Nacheiferer hoffentlich davon abhalten wird, Ähnliches zu unternehmen, nur, um hinterlistig an Menschenblut zu kommen. Stella ist unsere Zukunft. Aber kein Wort. Zu niemandem, kapiert?“

Tali nickte stumm, lenkte dann aber zögernd ihre Schritte an ein prall gefülltes Bücherregal der Psychologin, mit dem diese schon mehrfach ihre Patienten zu beeindrucken und ihr schier unendliches Wissen, zugleich ihre berufliche Fassade und Verschleierung als Vampir zu vernebeln wusste. Kamen zu ihr doch oftmals Vampire, die auf der Suche nach ihrer erneuerten Existenz waren und nun von ihr Rat erhofften. Auch sie war einst ein Halbvampir gewesen und erst durch die zahlreichen Veröffentlichungen innerhalb des Vampirclans zu Ruhm und Ehre gelangt. Besonders die Fragen: Ist der Vampir ein Mensch, der er war mit Persönlichkeit, Identität, Kontinuität und freier Entscheidung zu Gut und Böse, woraus sie folgerte, dass der Vampir dann auch für seine Taten verantwortlich und zu bestrafen sei sowie das Rätsel, nach dem der Vampir vielleicht nur eine Hülle aufweise, besessen und unfähig, selbst zu entscheiden, woraufhin dann der ursprüngliche Mensch unschuldig sei, ließen die vampirischen Gelehrten aufhorchen und sie zeitweise ihre Praxis aufsuchen.

Als Tali vor einigen Jahren zu ihr gekommen war, erkannte sie gleich das intellektuelle Potential, das in der fettleibigen Schülerin steckte, aber auch ihre einzigartige Sonderstellung als Menschenhasserin und Menschengehasste. Durch ihre Erzählungen erfuhr sie von der Vorliebe und Besessenheit für Vampire, mit denen sie eine glorreiche und zugleich naive Illusion verband. Und natürlich von Marek, den sie schon Jahrzehnte früher behandelt und auf Tali angesetzt hatte. So konnte sie ihre manipulativen Gedanken unzensiert auf Tali übertragen und somit ihre Metamorphose zum Vampir erheblich beschleunigen. Dabei kamen ihr auch Talis exzentrisches Wesen, ihre naive Jugend und spöttisch-ironische Offenheit zupass.

„Stella fragt immer öfter nach ihrem Opa. Ist er auch nicht reinblütig, so wie ich?“, wollte Tali plötzlich wissen.

„Warum ist das wichtig?“

„Weil sie von den echten, modernen Vampiren als minderwertig betrachtet wird“, schrie Tali.

„Damit kennen Sie sich doch aus, mit diesen Gefühlen“, grinste die Psychologin schadensfroh.

Tali kochte, nahm sich aber, angesichts der ehrenwerten Stellung der Psychologin innerhalb des Clans, zurück: „Stella ist schon so reif. Sie ist schon jetzt verteidigungs- und fluchtfähig.“

„Sie allein entscheidet darüber, wann sie mit dem Altern aufhören will“, sagte die Psychologin, „sie allein orientiert sich am Geschmack und Geruch des Blutes, nicht am Geschlecht ihrer Opfer. Sie allein hat sich zur Ästhetin gewandelt, die keiner Macht unterliegt, außer ihrer eigenen.“

„Was willst Du mit all dem eigentlich sagen?“

Die Psychologin schlug auf den Tisch: „Wir müssen zurück in die alte, traditionelle Rolle der ersten Vampire. Unserer Ahnen! Jener wahren, reinen Geschöpfe, die noch genau wussten, wer sie waren, nämlich Herrscher der Finsternis, eine eingeschworene Gemeinschaft, ein großer, weltumgreifender Familienclan. Mit eigener, unumstößlicher Identität und Moral ausgestattet, mit Stolz auf ein jahrhundertealtes Geschlecht gesegnet.“

„Diktatur also?“, rief Tali empört.

„Nein, Glück!“

Die Psychologin zog eine Schublade auf und entnahm ihr ein kleines schwarzes Heft.

„Mein Tagebuch“, rief Tali, empört, überrascht und erfreut gleichermaßen, „woher haben Sie es? „Schon früh haben wir Dich auserkoren, unser neues, moralisches Gewissen zu sein. Wir haben Dich gemästet, meistens im Schlaf, wenn bereits die letzten Funken Deiner Abwehr erloschen waren, wir haben Dir Träume geschickt, die allein uns dienlich waren.“

Die Psychologin warf Talis Heft auf ihren Schreibtisch: „Dies ist unsere Bibel“ und indem sie mit ausgestreckter Hand in jene Richtung wies, „ein Dokument, wozu die Menschen auf Erden in ihrer Widerwertigkeit und Gemeinheit imstande sind, einen Menschen systematisch zu vernichten, nur, weil er nicht in ihr Denkmuster und Schönheitsideal passt. Ihre Moral ist pervers, sie sind schlimmer als die wildesten Tiere! Sie sind abgrundtief böse. Nur ihre Gesetze und damit verbundenen Strafen und Sanktionen bewahren sie davor, ihren Raubtiercharakter vollends auszuleben, da sie Gut und Böse durchaus imstande sind zu unterscheiden und vor den Folgen ihrer Böswilligkeit noch zurückschrecken. Ihre Gesetze und Moral sind ihnen allein zum Überleben heilig. Sollte sich ihr Überlebenskampf zuspitzen, werden sie ihre Moral und Normen über Bord werfen, durch anderes ersetzen oder gar völlig streichen. Was ihnen dann heilig sein wird, ist ungewiss. Die Moral unserer Urahnen indes ist seit Beginn der Zeit unumstößlich. Sie funktioniert, hat sich bewährt und wird dies auch zukünftig tun.“

„Und welche Rolle spielt Stella?“, fragte Tali wie betäubt.

„Ich zeige es Dir“, sagte die Psychologin ruhig, ergriff ein Buch, auf dessen Rücken eine in einem kristallausgeschmückten und zierlichen Goldrahmen eingefasste blaue Kugel ihre geheimnisvollen Strahlen aussandte. Besonnen schlug die Psychologin das Buch auf, blätterte durch die vergilbten Seiten und blieb schließlich auf einer davon stehen.

„Komm her zu mir, Tali. Hier beantwortet sich gerade Deine Frage.“

4 Kommentare

Marcus Nocturnus am 10. Juni 2015

Ich grüße dich Ralf, unabhängig davon, wie unsere Gemeinschaft diesen Text findet, möchten wir dich darauf hinweisen, dass du in deinem Text den Namen unserer Organisation und unser Motto verwendest. Was wir davon halten, muss erst besprochen werden. Doch du sollst wissen, dass es uns aufgefallen ist. Es wäre von Vorteil gewesen, wenn du uns vorher kontaktiert hättest, um nach einer Genehmigung zu fragen. Wir vermuten, dass du uns über unseren Internetauftritt gefunden hast. Falls du uns kontaktieren möchtest, findest du auf unserer Webseite eine eMail-Adresse. Hochachtungsvoll Marcus Nocturnus i.A. DhR der Flammambra

Beate am 31. Mai 2015

Hast Du für diesen tollen Text schon einen Verlag?

Claudia am 27. Mai 2015

Ganz schön schräg, Ralf...und nichts, was man sich so zwischen wachen und träumen zu Gemüte führen kann - auch beim zweiten Durchlesen entzieht sich Manches meinem Vorstellungsvermögen. Interessant auf jeden Fall! Im Gegensatz zu meinem Vorschreiber habe ich mir bisher noch nicht mal über Vampire an sich Gedanken gemacht. Ein Versäumnis, womöglich...

Marc am 16. Mai 2015

Toller Text! Vor allem sehr philosophisch! Ich habe mir nie Gedanken bisher darüber gemacht, dass Vampire auch so etwas wie Moral besitzen dürften und dass sie oft zu Opfern von uns Menschen gemacht werden. Starker Auftritt, Ralf! Hast Du die Geschichte schon weiter geschrieben oder ist das schon das Ende?